Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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Harald Meller trifft Josef Eiwanger (Teil 2)

Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen Harald Meller und Josef Eiwanger stehen die neuen und bedeutenden Erkenntnisse im Vordergrund, die die Grabungen in der Ifri n’Ammar im Hinblick auf das nordafrikanische Mittelpaläolithikum erbrachten: Anstatt der bisher für gegeben gehaltenen zeitlichen Abfolge von Moustérien und Atérien ist nun zwischen ca. 200.000 und 80.000 Jahren vor heute eine deutliche Interstratifikation beider „Kulturen“ belegt. Neben dieser bedeutenden Erkenntnis und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen stellt Eiwanger die ebenfalls aus Ifri n’Ammar stammenden ältesten Belege für (rote) Körperbemalung in Nordafrika vor. Sie erfahren, welche Schlussfolgerungen die hier, aber auch an anderen Orten gefundenen unscheinbaren Meeresschnecken mit roten Farbspuren in ihrem Inneren für das „out of Africa“, die Ausbreitung des modernen homo sapiens von Afrika aus, zulassen.
(Dauer ca. 15 Min.)

 

Teil 1

Im ersten Teil des Interviews erläutert Josef Eiwanger die Aufgaben der KAAK sowie das aktuelle Forschungsprojekt der KAAK in Marokko. Insbesondere geht er auch auf die Kulturabfolge in dem bedeutenden Abri Ifri n’Ammar ein, auf das sich die Erforschung zunehmend konzentrierte und die eine große Überraschung bereit hielt.
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Teil 3

Im dritten Teil des Gesprächs mit Josef Eiwanger steht weiter die Farbe Rot im Mittelpunkt. So erfahren Sie hier mehr über in Ifri n’Ammar gefundene Farb(roh)stoffe und lernen das älteste Felsbild Nordafrikas kennen, das ebenfalls in der Ifri n’Ammar belegt ist und aus dem Ibéromaurusien stammt, damit zwischen 12000 und 14000 Jahre alt ist.
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