Die Freude währte nur kurz, als der Archäologe in der Abfallgrube des Elternhauses Martin Luthers in Mansfeld ein L fand – Luthers Initialen? Dann die Enttäuschung – es ist kein großes L, sondern ein kleines d. Was bedeutete das in der Familie Luther, die sich einst mit einem kleinen d schrieb? Wie die Autoren Björn Schlenker und Heinrich Wunderlich ihren Fall in gewohnter Spitzfindigkeit zu lösen versuchen, erfahren Sie hier….
Bei Grabungen im Bereich der ehemaligen Hl.-Geist-Kirche in Magdeburg kamen hunderte Formsteine des 13. Jahrhunderts ans Tageslicht, die für den Guss von kleinen Figürchen bestimmt waren. Das schönste Stück dieses einzigartigen Fundkomplexes ist zur Zeit in der Sonderausstellung „Saladin und die Kreuzfahrer“ zu bestaunen. Alles Wichtige zu diesem prächtigen Ritter erfahren Sie hier
Verlassene mittelalterliche Siedlungen werden von den Archäologen als Wüstungen bezeichnet. Zu ihnen zählt auch Marsleben im Ldkr. Quedlinburg, das um 1400 aus unbekannten Gründen aufgegeben wurde. Ein merkwürdiges Eisenobjekt aus einem Keller, das durch aufwendige Untersuchungen als „Eisenhut“ identifiziert wurde, könnte Licht in das Dunkel um das Ende von Marsleben bringen. Alles weitere zu diesem außergewöhnlichen Fund lesen Sie hier
Die nordischen Bronzebecken gehören zu den interessantesten und schönsten Gegenständen, die vom Ende der Bronzezeit bekannt sind. Archäologen nennen sie Hängebecken, da eine Zeit lang angenommen wurde, dass diese Gefäße aufgehängt benutzt worden sind, ähnlich wie Campinggeschirr über der Feuerstelle. Was es auf sich hat mit diesem Altmärkischen Accessoire aus dem 9. Jh. v. Chr. lesen Sie hier
Im 5. Jahrhundert n. Chr. gehörte auch das Saale-Unstrut-Gebiet zum Königreich der Thüringer. Archäologe A. Egold erzählt, wie durch ein reich ausgestattetes Frauengrab bei Steigra (Kreis Merseburg-Querfurt) diese Erkenntnis bestätigt wird.
In der Restauratorenwerkstatt konnten dem bedeutendsten Grabfund, einer Silberfibel, weitere Geheimnisse entlockt werden…
…was da vor uns liegt? Die Restaurierungswerkstatt wurde beauftragt, eine Kopie des Neutzer Näpfchensteins - unser FUMO Juli - zu erstellen. Wie das geht, was ein Näpfchenstein überhaupt ist, welche Bedeutung Licht dabei spielt und was Basilisken damit zu tun haben, das erklärt Praktikantin Jasmin Crombach Ihnen hier...
Der Archäologe Christian Bogen erläutert uns im FUMO Juni, wie z.B. grüne Knochen im Zusammenhang mit antikem Grabraub stehen. Mehr darüber und über die bronzezeitliche „Prinzessin von Esperstedt“ lesen Sie hier…
…in Sachsen-Anhalt? Diese Frage stellt man sich unwillkürlich bei der Lektüre des neuen FUMOs. Eine kleine Wikingerfibel wird von Rosemarie Leineweber und Arnold Muhl zum sprechen gebracht….