Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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Januar: Bronze aus der Asche

Bronze aus der Asche. Zwei beidseitig gerippte Radnadeln aus Wetzendorf (BLK).

Abb. 1: Luftbild der Fundstelle Wetzendorf mit Grabungsareal (Foto Gerd Pie)
Abb. 1: Luftbild der Fundstelle Wetzendorf mit Grabungsareal (Foto Gerd Pie)
Abb. 2: Lage der Ausgrabungsflächen bei Wetzendorf. Blaue Linien: Position der bekannten (nach Jarecki und Volker 2000) und neu dokumentierten Grabenanlagen der sog "Wennunger Schanzen"
Abb. 2: Lage der Ausgrabungsflächen bei Wetzendorf. Blaue Linien: Position der bekannten (nach Jarecki und Volker 2000) und neu dokumentierten Grabenanlagen der sog "Wennunger Schanzen"
Abb. 3: Grabungsareal im Luftbild (Foto Gerd Pie)
Abb. 3: Grabungsareal im Luftbild (Foto Gerd Pie)
Abb. 4: Profilansicht von Befund 265 mit der Aschelage im oberen Bereich (graue Schicht) (Foto J.F. Kegler)
Abb. 4: Profilansicht von Befund 265 mit der Aschelage im oberen Bereich (graue Schicht) (Foto J.F. Kegler)
Abb. 5: die Bronzefunde aus Befund 265 (Foto J.F. Kegler)
Abb. 5: die Bronzefunde aus Befund 265 (Foto J.F. Kegler)
Abb. 6: Ansicht der beiden Radnadeln (Foto J.F. Kegler)
Abb. 6: Ansicht der beiden Radnadeln (Foto J.F. Kegler)
Abb. 7: Radnadeln nach der Restaurierung (Foto H. Breuer)
Abb. 7: Radnadeln nach der Restaurierung (Foto H. Breuer)
Abb. 8: Innenansicht der bronzenen Zierscheibe. (Foto J.F. Kegler)
Abb. 8: Innenansicht der bronzenen Zierscheibe. (Foto J.F. Kegler)
Abb. 9: Fragment einer Aunjetitzer Tasse? (Zeichnung U. Krumbein)
Abb. 9: Fragment einer Aunjetitzer Tasse? (Zeichnung U. Krumbein)
Abb. 10: Silexpfeilspitze (Foto J.F. Kegler)
Abb. 10: Silexpfeilspitze (Foto J.F. Kegler)

Im Rahmen des "Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 8" ist der Neubau der ICE-Strecke von Nürnberg nach Berlin bereits seit der Wiedervereinigung in Planung. Der geplante Abschnitt von Erfurt nach Leipzig und Halle umfasst ca. 120 km Länge und beinhaltet dabei zahlreiche Tunnel- und Brückenbauwerke. Dieser Bauabschnitt durchquert das südliche Sachsen-Anhalt. In diesem Zusammenhang wird das Unstruttal bei Karsdorf mit einer etwa 2.700 Meter langen Brücke überspannt. Im Zuge der Baumaßnahmen am westlichen Ufer der Unstrut wurden Ende des Jahres 2007 durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mehrere Flächen archäologisch untersucht. Die durch die Ausgrabungsarbeiten abgedeckten Flächen beziehen auch den östlichen Teil des "Wennunger Sporns" ein.
Die Ausgrabungsfläche der Fundstelle "Wetzendorf" befindet sich am südlichen Ortsausgang des Karsdorfer Ortteils Wetzendorf im Unstruttal. Topographisch liegt die Fundstelle auf einer Art Geländesporn, der von einer Schleife der Unstrut zwischen Nebra und Wennungen umflossen wird (Abb. 1). Das Ausgrabungsgelände ist geländetopografisch durch die spornartige Lage oberhalb der Unstrut-Flussschleife als bevorzugtes Siedlungsareal anzusprechen (Abb. 2).

Die Fundstelle ist durch Ortsbegehungen und geomagnetische Prospektionen bereits seit 1996 bekannt (Jarecki & Volker 2000). Während der Prospektionsmaßnahmen wurde ein Komplex von Doppelgrabensystemen geomagnetisch erkannt. Es ist anzunehmen, dass diese Gräben sowie noch möglicherweise erhaltene Wallanlagen noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Gelände zu erkennen waren (vgl. Grössler 1904, 157f). Sie wurden aber im Zuge von Bodenverbesserungs- bzw. Flurbereinigungsmaßnahmen abgefahren oder verschliffen (vgl. Jarecki & Volker 2000, 110). H. Jarecki und A. R. Volker (ebd.) bezeichnen die durch geomagnetische Prospektion wieder entdeckten Befestigungen als "Wennunger Schanzen". Sie umfassen ein zweifaches, bis zu 900 m langes Grabenwerk, welches den Wennunger Sporn nach Osten hin abriegelt (Abb. 2: blaue Linien). Aufgrund von Oberflächenfunden wurde bisher für die Anlage eine spätbronze-/früheisenzeitliche Zeitstellung angenommen. Darüber hinaus lassen die Funde und Befunde auf eine sehr große, möglicherweise ca. 100 ha umfassende Siedlungsanlage schließen.

Befundsituation
Die Ausgrabungen an der Baustelle des westlichen Widerlagers der ICE-Brücke über das Unstruttal gliedern sich in mehrere Flächen. Zum einen die als Baufläche A bezeichnete Fläche von ca. 7 ha Ausdehnung und zum anderen der als Baustrasse-B bezeichnete Weg, der südlich parallel zum Brückenbauwerk angelegt worden ist. Hinzu kommen drei Ausgrabungsflächen die den Bereich des zukünftigen Bibratunnelportals sowie der Trasse zum Westwiderlager der Unstruttalbrücke abdecken, die in den Jahren 2008 und 2009 archäologisch untersucht werden (Abb. 2).
Im Fund des Monats Januar wird auf einen besonderen Befund aus dem Bereich der Ausgrabungen an der Unstruttalbrücke eingegangen (Abb. 3). Von hier sind in der zusammenhängenden Fläche insgesamt 243 Befunde im ersten Planum erkannt worden, sowie weitere aus der Baustrasse B. Der Großteil der archäologischen Befunde sind einfache Siedlungsgruben. Darunter befinden sich einfache Pfostenstandgruben, die in Zusammenhang mit Vier-, Sechs- und Zwölfpfostenbauten stehen. Bei 16 Befunden handelt es sich um Bestattungen von Menschen, denen zum Teil Beigaben mitgegeben wurden bzw. wo nur noch die Beigaben erhalten waren oder es sich um Scheinbestattungen handelt könnte. Die restlichen Befunde lassen sich als Öfen, Gräben oder Gräbchen ansprechen.
Aus 140 Befunden der insgesamt 254 beobachteten Befunde stammt archäologisches Fundmaterial. In der Regel handelt es sich um urgeschichtliche Keramik, Knochenmaterial (tierischen oder menschlichen Ursprungs), bearbeitete Fels- und Feuersteine, Hüttenlehm, Knochengeräte sowie vereinzelte Metallfunde bzw. Reste von deren Herstellung (z.B. Schlacke). 15 Befunde enthielten geschlossene Fundensembles, die eindeutig als Bestattungen zu deuten sind. Darüber hinaus wurden vereinzelt Bodenproben mit verbrannten botanischen Resten aus archäologischen Befunden geborgen. Einzelne Oberflächen- und Streufunde ergänzen das Fundspektrum. Die Verteilung der Befunde lässt keine klare Strukturierung erkennen, die auf Beziehungen zwischen chronologisch zusammenhängenden Befundensembles innerhalb eines Siedlungsareals schließen lässt. Die Befunde streuen mehr oder weniger wahllos über die gesamte Fläche.

Eine erste Durchsicht des Fundmaterials ergab Nachweise aus mindestens drei unterschiedlichen archäologischen Perioden. Darunter des Neolithikums: hauptsächlich in Form der 14 Bestattungen, die der Schnurkeramischen Kultur (ca. 2800-2300 v.Chr.) zugewiesen werden können; der Bronzezeit: in der Regel Siedlungsgruben, u.a. zahlreiche Kegelstumpfgruben, die der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur (ca. 2200-1600 v.Chr.) entsprechen; sowie der Eisenzeit: zahlreiche Befunde lieferten Keramikreste der frühen Eisenzeit, ohne dass diese im Moment chronologisch näher eingegrenzt werden können. Sie stammen aber eindeutig aus einer frühen Phase der vorrömischen Eisenzeit (ca. 800-500 v.Chr.). Dazu kommen vereinzelte Befunde, die frühneuzeitliche bzw. rezente Keramik und Fundmaterial geliefert haben.

Befund 256 - Grab oder Grube?
Aus dem gesamten Befundaufkommen ist der Befund 256 herauszuheben. Es handelt sich um den einzigen, der in die mittlere Bronzezeit datiert werden kann. Es handelt sich um eine langgestreckte Verfärbung und eine klare Begrenzung ist nicht eindeutig zu erkennen. Der zentrale dunkle Bereich erreicht im Profil eine maximale Tiefe von ca. 40 cm (Abb. 4) und ist mehrfach mit dünn ausgeprägten hell- bis mittelgrauen Aschelagen durchsetzt. Im Laufe der weiteren Beobachtung stellte sich heraus, dass es sich bei Befund 256 um einen Erdfall/ Doline handelt, der mit verlagerten Lössen und humosen Einspülungen natürlicherweise verfüllt worden ist (Abb. 4). An der Unterkante dieser Sedimentschicht tritt eine Blocklage von großen, scharfkantigen Blöcken eines faserig aufgebauten Gipsgesteins auf.

Innerhalb dieser Aschebänder wurden vier leuchtend grün patinierte Bronzeobjekte gefunden. Es handelt sich um zwei vollständig erhaltene bronzene, einfache Radnadeln eine fragmentierte und weniger gut erhaltene bronzene Rollenkopfnadel sowie ein kleines etwa 3 cm großes, nicht näher bestimmbares Bronzefragment (Abb. 5). Keines der Bronzeobjekte zeigt Spuren von Hitzeeinwirkungen. Eine Deponierung im Rahmen einer Brandbestattung kann aber dennoch nicht ausgeschlossen werden. Im Weiteren stammen aus dem oberen Bereich des Befundes nur vereinzelte kleine Keramikscherben, die wahrscheinlich von einem Vorratsgefäß stammen. Auffallend ist ein graues Keramikfragment, das einen scharfen Gefäßumbruch und eine kleine Knubbe als Handhabe aufweist. Das Fragment könnte aufgrund des scharfen Umbruchs von einer Aunjetitzer Tasse, einer typischen Gefäßform der frühen Bronzezeit, stammen (Abb. 9). Eine Silexpfeilspitze stammt aus dem östlichen Randbereich des Befundes (Abb. 10).

Weiterhin kann dem Fundensemble eine vollständige bronzene Zierscheibe von 11,4 cm Durchmesser und 69 Gramm Gewicht zugewiesen werden, die aus der oberen Humusschicht des Befundes stammt (Abb. 8). Die Dicke des Bronzeblechs beträgt teilweise etwa weniger als einen Millimeter. Auch die Bronzescheibe ist vollständig von einer leuchtend grünen Patina bedeckt. Sie wurde bei einer Begehung des Abraums in unmittelbarer Nähe zum Befund im Humus aufgelesen. Es handelt sich bei der Bronzescheibe um eine kreisrunde Zierscheibe, wie sie aus bronzezeitlichen Grabzusammenhängen von Frauengräbern bekannt sind (vgl. Laux 1996, 95ff). Sie dienten als Teil der Tracht und waren entweder auf die Kleidung aufgenäht oder gehörten zu einem Gürtel. Auf der Scheibe aus Wetzendorf sind vier getriebene Ringe zu erkennen, die parallel zum Rand der Scheibe verlaufen. Die Scheibe besitzt ansonsten keinerlei weitere Verzierungen auf der Ober- oder Unterseite. Der äußere Rand ist leicht hochgebogen und zentral befindet sich auf der Rückseite der Scheibe eine asymmetrische Öse. Am Rand der Scheibe befindet sich eine Beschädigung, die aufgrund der Überdeckung durch eine einheitliche Patinaschicht als eine alte Beschädigung angesehen werden kann.
Bei dem Befund könnte es sich sowohl um die Reste einer Bestattung oder auch um einen Deponierung der Fundstücke handeln.

Typologie
Die Bronzefunde sind die bedeutendsten Fundobjekte der Wetzendorfer Ausgrabung. Die beiden Radnadeln gleichen sich sehr, so dass die Vermutung nahe liegt, dass sie aus der gleichen Gussform stammen (Abb. 6-7). Allerdings unterscheiden sie sich in den metrischen Werten in einzelnen Nuancen. Sie weisen vier konzentrische Rippen, ein zentrales Speichenkreuz (Speichenschema A) sowie drei halbrunde Ösen am oberen Ende auf. Die Nadeln sind auf beiden Seiten reliefiert. Auf der gegenüberliegenden Seite ist jeweils in der Verlängerung des Stiels eine Rippe auf der Felgenscheibe erkennbar. Beide Nadeln zeigen noch die überstehenden Gussnähte der Herstellung. Unter anderem ist dies anhand einer überstehenden Gussnaht im unteren rechten "Fenster" des Speichenkreuzes zu erkennen.

Der hier entdeckte Nadeltyp entspricht den einfachen Radnadeln vom "Typ Lüneburg" des Speichenschemas A (Kubach 1977, 129). Typisch für diesen Nadeltyp ist die Bekrönung aus drei Ösen, die bei den Lüneburger Nadeln ein regelhaftes Element bilden (Laux 1976, 28). Allerdings ist die beidseitige Profilierung des Radnadelkopfes bei diesem Nadeltyp nicht üblich. Benannt ist sie nach der sogenannten Lüneburger Gruppe, eine Kultur, deren Zentrum vor allem während der Mittelbronzezeit (ca. 1600-1300 v.Chr.) im nördlichen Niedersachsen (Lüneburger Heide) lag. In Mitteldeutschland sind die hier beschriebenen Randnadeln eher selten. Bisher sind nur einzelne Stücke aus zum Teil fraglichen Fundzusammenhängen beschrieben worden (Fröhlich 1983). Nach den von F. Laux (1976) herausgearbeiteten Merkmalen muss man im Augenblick davon ausgehen, dass die Wetzendorfer Nadeln einen Import aus Süddeutschland in das Unstruttal darstellen. Da sie aber auf der anderen Seite eine Mischform aus Elementen der Lüneburger Radnadeln, aufgrund der Merkmale des Radkopfes der niedersächsischen Radnadeln und süddeutscher Radnadeln aufgrund der beidseitigen Profilierung darstellen, kann es sich möglicherweise um eine eigenständige Entwicklung handeln.

Anhand dieser Charakteristika kann man für den Süden Sachsen-Anhalts bzw. den Norden Thüringens und des Saalegebietes eine eigene Variante aussondern, deren Merkmale die der Lüneburger Nadeln sind, die aber anders als diese eine beidseitige Profilierung haben. Fröhlich wertete das als Nachweis einheimischer Produktion. Die beidseitige Profilierung selbst ist aber dafür kein hinreichender Nachweis, denn sie erscheint sehr weit verbreitet an Radnadeln. W. Kubach (1995) ging der Frage nach der Herkunft der peripher zutage gekommenen Nadeln nach und untersuchte alle Stücke, die beidseitig gerippt sind. Hauptverbreitungsgebiet der Lüneburger Nadeln, Schema A, ist demnach die südliche Lüneburger Heide, einzelne Exemplare nördlich der Elbe bis Mecklenburg. F. Laux (1976, 33) bezeichnet die Nadeln als typische Produkte einheimischer Werkstätten (vgl. Kubach 1995, 266).
Die Alterstellung der einfachen Randnadeln weist aufgrund eines typologischen Vergleichs mit Funden aus Rheinhessen, Hessen und Niedersachsen in die mittlere Bronzezeit der Stufe (Reinecke) C1 bzw. Stufe C2. Die würde den absolutchronologischen Zeitrahmen von ca. 1450-1250 v.Chr. entsprechen. In diesen Zusammenhang würde auch die nur fragmentarisch erhaltene und chronologisch wenig aussagefähige Rollenkopfnadel stellen sein.

Zusammenfassung
Radnadeln sind typischer Trachtbestandteil der Frauengräber der westlichen Hügelgräberkultur (nördlicher Oberrhein, Osthessen, Niedersachsen), verbreitet bis Dänemark, Südschweden, Nordwestpolen.
Die einfachen Radnadeln können eine recht lange Lebensdauer haben, allerdings beschränkt auf die Hügelgräberbronzezeit (ca. 1600-1300 v.Chr.). In Wachenhausen ist die Lüneburger mit einer osthessischen Radnadel vergesellschaftet, das zeigt die allgemein bekannte Verbindung zwischen Hessen und dem Lüneburger Gebiet in dieser Zeit über das Leinetal bzw. nördliche Harzvorland. Das Grab von Sachsenburg und die anderen Grabfunde weisen den Fund in Mitteldeutschland ebenfalls in die Hügelgräberbronzezeit, wobei diese Nadeln einige der ganz wenigen Stücke sind, die auf eine eigenständige Form in Mitteldeutschland in dieser Zeit hinweisen.
Das Fundensemble zeigt deutliche Parallelen zu Frauentrachten aus Gräbern der mittleren Bronzezeit aus dem Nordwestdeutschen Raum (vgl. Laux 1996, 95ff und 173ff). Wie dieser Befund entstanden ist, ob es sich tatsächlich um einen Import von Gegenständen aus dem süddeutschen Raum handelt oder ob es vielleicht die Reste einer Herstellung von Bronzegegenständen vor Ort war (die möglicherweise von einem süddeutschen Schmied hergestellt wurden) bzw., ob es sich um eine Brandbestattung einer reich ausgestatteten Frau handelt könnte, kann im Augenblick ohne eine genaue Analyse von Sedimentproben aus den Ascheschichten nicht eingegrenzt werden.


Text: Jan F. Kegler Redaktion: Norma LiterskiInternet: Steffen Sauer


Literatur:Fröhlich, S. 1983: Studien zur mittleren Bronzezeit zwischen Thüringer Wald und Altmark, Leipziger Tieflandsbucht und Ocker. Veröffentlichungen des Braunschweiger Landesmuseums 34. Braunschweig (1983).Grössler, H. 1904: Führer durch das Unstruttal von Artern bis Naumburg für Vergangenheit und Gegenwart. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage (Mit einer Karte des Unstruttals). (Nachdruck des) Dings-Da Verlag, Querfurt (1991).Jarecki, H. 1997: Archäologische Untersuchungen entlang der ICE-Neubaustrecke Erfurt - Halle - Leipzig. In: S. Fröhlich (Hrsg.): Archäologische Berichte aus Sachsen-Anhalt 1996. Teil I, Beiträge von den Tagungen des Jahres 1996. Halle/Saale (1997), 117-130.Jarecki, H. 2003: Endneolithische Funktionsgruben. In. H. Meller (Hrsg.): Ein weites Feld. Ausgrabungen im Gewerbegebiet Halle/Queis. Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband 1. Halle/Saale (2003), 53-54.Jarecki, H. und Volker, A. R. 2000: Die Erkundung der spät- bis früheisenzeitlichen Grabenanlage von Wennungen, Ldkr. Burgenlandkreis. Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte 2000 (mit einer Beilage), 109-124.Kubach, W. 1977: Die Nadeln in Hessen und Rheinhessen. Prähistorische Bronzefunde XIII, Band 3. München (1977). Kubach, W. 1995: Beidseitig gerippte Radnadeln im westlichen Ostseegebiet. In: A. Jöckenhövel (Hrsg.), Festschrift für Hermann Müller-Karpe zum 70. Geburtstag (Bonn 1995) 249 ff.Laux, F. 1976: Die Nadeln in Niedersachsen. Prähistorische Bronzefunde XIII, Band 4. München (1976). Laux, F. 1996a: Tracht und Schmuck der Frauen und Männer. In G. Wegner (Hrsg.): Leben - Glauben - Sterben vor 3000 Jahren. Bronzezeit in Niedersachsen. Eine niedersächsische Ausstellung zur Bronzezeit-Kampagne Europas. Begleithefte zu Ausstellungen der Abteilung Ur-und Frühgeschichte des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover 7. Oldenburg (1996), 95-116.Laux, F. 1996b: Tod und Bestattung. In G. Wegner (Hrsg.): Leben - Glauben - Sterben vor 3000 Jahren. Bronzezeit in Niedersachsen. Eine niedersächsische Ausstellung zur Bronzezeit-Kampagne Europas. Begleithefte zu Ausstellungen der Abteilung Ur-und Frühgeschichte des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover 7. Oldenburg (1996), 173-194.