Bei Feldbegehungen in Bellingen stieß der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Jan Stammler aus Stendal auf einen Überraschungsfund: einen Hort bestehend aus drei bronzenen Armstulpen.
Glasfunde der frühen Neuzeit sind keine Seltenheit, doch meistens zerscherbt. Daher ist der Fund intakter Glaskugeln aus einem gewölbten Kelleraum in der Nähe der Guericke-Strasse in der ehemaligen Altstadt von Magdeburg, ein Glücksfall.
Im Dorf Domersleben, ca. 20 km westlich von Magdeburg, wurde im Sommer 2011 anlässlich eines Straßenausbaus eine Rettungsgrabung vorgenommen. Dazu gehörte auch die Untersuchung eines ca. 440 m² großen geplanten Regenversickerungsbeckens. Im Frühjahr 2011 wurden aufgrund bereits bekannter Fundstellen Sondagen durch das mobile Ausgrabungsteam (kurz MAT) des Stützpunktes Heyrothsberge durchgeführt, welches auf Reste von Skeletten und mittelalterlicher Keramik stieß.
Die archäologischen Untersuchungen auf dem Arsenalplatz in Wittenberg liefern immer wieder überraschende Einblicke in das Wittenberg der Reformationszeit. Von besonderem Reiz sind dabei Fundobjekte, die einen Einblick in das private Leben der in dieser Umbruchzeit handelnden Personen geben.
Und wieder einmal ist dem unermüdlichen ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Günter Wagener (Eisleben) ein bemerkenswerter Coup geglückt. Bei einer Geländeprospektion in der Nähe von Siegersleben, einem heutigen Ortsteil von Ovelgünne im Ldkr. Bördekreis, fand er am 15. März 2008 eine kleine vollplastische Kopfskulptur aus Buntmetall, die stilistisch und funktional im Kulturkreis der früh- und hochmittelalterlichen Slawenvölker zu verorten ist.