Bitte beachten Sie, dass es sich hier um Informationen zu einer Sonderausstellung handelt, die nicht mehr im Landesmuseum zu sehen ist!

Krieg - eine archäologische Spurensuche

Die archäologische Erforschung des Phänomens »Krieg« hat in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte gemacht: Schlachtfelder und Befestigungen wurden ausgegraben, Massengräber geborgen, unzählige Skelette mit Verletzungsspuren untersucht, Waffen sowie bildhafte Darstellungen und historische Texte analysiert – mit fundamentalem Erkenntnisgewinn.

Das Landesmuseum für Vorgeschichte zeigt nun auf 1.000 m2 und mit Hilfe von prägnanten Objekten aus über 60 europäischen Museen und Sammlungen erstmals die wichtigsten Aspekte dieser Forschungen im Rahmen einer Sonderausstellung.

Massengrab aus der Schlacht von Lützen
Das Massengrab von Lützen während der Bearbeitung. Foto: Juraj Lipták

Bildgewaltig und mit neuesten Forschungsergebnissen wirkt der Ausstellungsteil »Die Schlacht von Lützen« wie eine Momentaufnahme, die uns aus unserer friedlichen mitteleuropäischen Welt in ein anderes Zeitalter stürzt. Die Frage drängt sich auf, wie weit die damaligen Ereignisse bzw. das »Phänomen Krieg« wirklich von uns entfernt sind. Um einer Antwort nahezukommen, gehen wir im Ausstellungsteil »Der Ursprung des Krieges« zurück zu den Wurzeln unserer Zivilisation und begeben uns auf eine archäologische Spurensuche, die bei den Jägern und Sammlern beginnt und bis zu den Kriegern der Bronzezeit führt.