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Vom Ausstellungsteam notiert

13.12.2017

Gewaltig was los!

Wir können es kaum glauben: Was vor über 100 Tagen noch ein skizzierter Plan aus der Hand unseres Kurators Karol Schauer war, steht nun im Erdgeschoss des Landesmuseums für Sie bereit – endlich ist unsere Sonderausstellung eröffnet. Nun können Sie sich selbst einen Eindruck von unseren gefiederten, behaarten, geschuppten und knöchernen Begleitern der vergangenen Monate machen, die wir Ihnen in unseren Blog-Geschichten präsentiert haben.  

Mit ein paar festlichen Eindrücken von der Eröffnungsfeier am 29.11.2017 und frischen Bildern von der ersten Nutzung unseres hauseigenen Jagdlagers möchten wir uns nun von unseren Bloglesern verabschieden.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen uns auf ein Wiedersehen im Museum!

Ihr Ausstellungsteam 

Zur Eröffnungsfeier sorgte unsere Besucherbetreuung für den gewohnt appetitlichen Rahmen: Kulinarische Vielfalt am Warmzeit-Buffet ...
... Fleisch garniert mit Wurst am Eiszeit-Buffet.
Zur Eröffnungsfeier füllten die Besucher die drei Stockwerke des Landesmuseums. (© LDA Sachsen-Anhalt, Fotos: A. Hörentrup)
Jagdlager im Praxistest - die Schüler der 5. Klasse des Georg-Cantor-Gymnasiums waren heute die ersten Besucher, die in unserem hauseigenen Jagdlager auf Zeitreise gehen konnten.

Fertigkeiten und Wissen der Jäger und Sammler - die Museumspädagogen Matthias Vogt (links) und Eric Mertens (rechts) zeigen den Schülern ihr Steinzeit-Know-How.

29.11.2017

Große Tiere, große Werbung

Nicht gerade Standardmaß haben einige Exponate unserer kommenden Ausstellung - man nehme nur Mammut, Riesenhyäne oder Deinotherium giganteum. Da ist es geradezu logische Konsequenz, auch im Marketing eher großformatig zu denken: Und so zeigt das Landesmuseum seit heute auf dem 22 m hohen LED-Werbeturm inmitten Halles das Plakatmotiv der Klimagewalten-Ausstellung. Und auch am Museum selbst haben Walross und Stier auf dem Dach Gesellschaft in Form einer eiszeitlichen Tierkarawane bekommen.

Michael Schefzik

Augen auf im Straßenverkehr! Zum ersten Mal bewerben wir die neue Sonderausstellung auf der strahlenden Leinwand des Hallcubes.
Das Landesmuseum macht sich schon mal hübsch für die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung am heutigen Abend.

25.11.2017

Steinzeit-Gelage(r)

Paläo-Diät Ratgeber füllen die Bücherläden, doch wer kann schon wirklich von sich behaupten, nach echt altsteinzeitlicher Art gekocht zu haben? Unser Besucherbetreuungsteam macht’s möglich. Für die museumspädagogischen Programme „Warm- oder Kaltzeitjäger“ und „Essen aus der eigenen Haut oder aus der Grube“ wurde unser hauseigenes Jagdlager durch eine Kochgrube ergänzt. In dem lehmverkleideten „Paläo-Herd“ können Schüler ab dem Beginn der Sonderausstellung ihre steinzeitlichen Kochkünste testen.

Auch die passende Unterkunft steht nun bereit. Die Bauherren Matthias Vogt und Eric Mertens haben das hölzerne Gerüst, das auf einer Rekonstruktion der Behausung I des Fundplatzes Gönnersdorf beruht (wir berichteten), durch einen zeltartigen Überwurf ergänzt. Zelt und Kochgrube machen unser Jagdlager perfekt. Nun können die modernen Jäger und Sammler kommen!

Stefanie Buchwald

Ein Häuschen im Grünen. Museumspädagogin Monika Bode sowie die "Bauherren" Matthias Vogt und Eric Mertens bei den letzten baulichen Maßnahmen an der altsteinzeitlichen Zeltrekonstruktion.
Man mag es kaum glauben: In dieser Grube entstehen bald steinzeitliche Delikatessen.

22.11.2017

Winter is coming!

Langsam wird es frostig draußen. Höchste Zeit, dass auch wir uns modisch auf die nächste Kaltzeit einstellen. Frisch eingetroffen von der Paläo-Fashion-Week präsentieren wir Ihnen daher die neuesten Trends von vor 30.000 Jahren.

Das Modell "Fellüberwurf à la Wilma Feuerstein", das wir hier spaßeshalber zur Schau stellen, ist allerdings ein Fantasieprodukt. Die altsteinzeitlichen Jäger und Sammler besaßen bereits weitaus raffiniertere Bekleidung. Mitte Oktober stellten wir Ihnen auf unserem Blog ein kleines Rätsel - ein paar Häufchen Rentierfell gaben den Hinweis, dass wir etwas Besonderes für die Ausstellung vorbereiten, aber was war das? Hier kommt nun die Auflösung:

Ein Kinderparka aus Rentierfell, auf den nach dem Vorbild altsteinzeitlicher Bestattungen eine Vielzahl an Knochenperlen aufgenäht wurde. Er soll Ihnen eine Vorstellung geben, wie die Bekleidung während der letzten Kaltzeit ausgesehen haben könnte - warm, praktisch und dennoch nicht schmucklos - definitiv alles andere als primitiv.

 

Juliane Weiß

Fellüberwurf à la Wilma Feuerstein - flauschig, aber falsch.
Kinderparka aus Rentierfell - bald in der Ausstellung zu sehen.

18.11.2017

Doktor Bibber

Der Einbau mancher Exponate erfordert besonderes Fingerspitzengefühl. Je kleiner sie sind, desto kniffeliger wird es. Nicht nur winzige Lössschnecken und Pflanzensamen werden Ihnen bald von uns unter starken Lupen präsentiert, auch höchst fragile, nur wenige Millimeter große Knochen wollen ihren Platz in den Vitrinen einnehmen.

Sicher verpackt in dünnen Glasröhrchen, erwarten auch die Unterkiefer von Birkenmäusen ihren großen Auftritt. Nun gilt es, sie mit einer Pinzette wohlbehalten an die richtige Position zu manövrieren und angemessen in Szene zu setzen. Dafür braucht es ruhige Hände und absolute Konzentration. Jetzt bloß nicht niesen!

 Juliane Weiß

Klein, aber oho! - Birkenmaus-Unterkiefer im Glas.
Präzisionsjob mit Pinzette und Pinsel.

15.11.2017

Ist das Kunst...?

Hat man so manche moderne Kunstausstellung gesehen, könnte man sich tatsächlich diese Frage stellen. Welche Idee des Künstlers steckt wohl dahinter? Vielleicht die mit Hebebühne emporgehobenen Paletten als eine Versinnbildlichung für das Streben nach etwas Höherem; die lückenhafte Brücke zum hell erleuchteten Rückwandfenster als Symbol für die Hindernisse des Lebens auf dem Weg ins Jenseits. Oder: es handelt sich ganz einfach um Eindrücke der Bauarbeiten ihm Rahmen der Ausstellungsvorbereitung: mithilfe der Hebebühne und Paletten wird die Deckenbeleuchtung angepasst; und vor der LED-Rückwand wird bald ein hinterleuchtetes Bild hängen, während der davor zu sehende massive Unterbau eines großen Podestes sehr bald gewaltige Exponate tragen wird (einer der letzten Blogs enthielt schon Hinweise auf den kürzlich hier Stellung beziehenden Rüsselträger). Wie man sieht, gibt es auch im urgeschichtlichen Museum kreative Installationsmomente auf dem Weg zum gewohnten Ausstellungsbild, welches sich dem Besucher sehr bald präsentieren wird.

Anne Wolsfeld

11.11.2017

Echt wienerisch

Da fallen vielen Leuten zunächst sicher das Wiener Schnitzel, die Sachertorte oder die zahlreichen Würstelstände ein, doch um kulinarische Spezialitäten ging es beim Besuch unserer Kollegen am Naturhistorischen Museum in Wien nicht. Was hier so schön portioniert und verpackt auf Paletten liegt, sind nämlich die Knochen eines seit langer Zeit ausgestorbenen, gigantischen Tieres. Wer das Mammut als Eiszeitriesen kennt, der wird beim Deinotherium giganteum noch größere Augen machen – denn den Namen trägt das warmzeitliche Rüsseltier nicht ohne Grund.

Aber auch das zweite Packerl hat es in sich. Der noch kopflose Insasse ist zwar um einiges jünger, aber nicht weniger beeindruckend. Agil und mit Reißzähnen ausgestattet war er einer der bekanntesten Eiszeitjäger und durchstreifte die entfernten Weiten Nord- und Südamerikas – bis er schließlich nach Wien gelangte.

Transportbereit verlassen beide Tiere in Kürze die österreichische Heimat und gehen auf die Reise ans Landesmuseum nach Halle um hier dem Besucher ihre spannende Geschichte zu erzählen.  

Anne Wolsfeld

Da rutscht nichts mehr. Die Leihgaben aus dem Naturhistorischen Museum in Wien, professionell verpackt und kurz vor der Abreise nach Halle.
Wer es im Text noch nicht erraten hat: in Packerl Nr. 2 reist eine Säbelzahnkatze.

08.11.2017

Die Besucher - Zwischen Rennkrokodil und Riesenvogel

Grillen zirpen, es raschelt im Unterholz, das Trippeln kleiner Pfoten auf weichem Boden zeugt von regem Leben in der uns umgebenden Wildnis. Wir lauschen gespannt und zucken kurz zusammen, als uns das unheilvolle, tiefe Grollen der Krokodile warnt, dass im Urwald-Idyll Gefahr lauert. Wir haben eine Zeitreise ins eozäne Mitteldeutschland angetreten - wenn auch nur akustischer Art. Dieses Hörerlebnis verdanken wir unseren Kollegen von der Geiseltal-Sammlung, die am 4. November in Zusammenarbeit mit Radio Corax zu einer spannenden Gesprächsrunde eingeladen hatten. Natürlich sind wir - wie zahlreiche andere Besucher - der Einladung unserer Leihgeber gerne gefolgt, um alle Neuigkeiten aus dem Geiseltal zu erfahren und noch einmal die für unsere Sonderausstellung vorgesehenen Exponate in ihrer gewohnten Umgebung zu sehen. Zwischen Rennkrokodil und Riesenvogel berichteten Dr. Oliver Wings und Dr. Frank Steinheimer über die rege aktuelle Forschung an den Geiseltalfossilien und die mögliche Zukunft der Sammlung. Wir freuen uns schon darauf, bald einen Teil dieser beeindruckenden Sammlung bei uns zeigen zu dürfen.

Juliane Weiß

Tierisch was los. Neben akustischen Eindrücken gab es auch ordentlich was zu sehen: zahlreiche Exponate aus der Geiseltalsammlung und der zoologischen Sammlung der Universität.
Ambiente mit Croco-Style. Die historischen Wandbilder der Geiseltalsammlung verliehen, stimmungsvoll beleuchtet, dem Abend ein tropisches Flair.

06.11.2017

Safety First

Sicherheit geht vor – nicht nur die Baukletterer sind mit Seilen und Haken abgesichert und bewegen sich vorsichtig über dem Atrium des Landesmuseums. Auch unsere Vogelschar hängt an – wenn auch wesentlich dünneren – Drahtseilen in sogar noch luftigerer Höhe. Wieso nun aber diese für den Innenraum eines Museums ungewöhnliche Kletteraktion? In unserer vielbesprochenen Vogelspirale war der Raufußbussard etwas übermütig geworden und hatte von der Thermik im Atriumschacht profitieren wollen – so wie Vögel dies ja auch in der Natur tun. Seine Fäden ließen ihn aber leider nicht abheben, sondern eher unelegant pendeln – was Vögel irgendwie so gar nicht tun sollten. Also: Einsatz für die Baukletterer, die den Vogel erst einmal einholen mussten und ihm dann zusätzliche Halterungspunkte verpassten. Nun hält er die Füße wieder still und kann anmutig über den sehr bald durch das Atrium wandelnden Besucher schweben.

Anne Wolsfeld

Der Raufußbussard aus der Zoologischen Sammlung der MLU Halle-Wittenberg wartet geduldig auf seine Rückkehr in die Vogelschar.
Die Baukletterer der Firma Hoch Oben unterwegs in Sachen Vogelsicherheit.

01.11.2017

Von der wundersamen Verwandlung eines Froschlurchs

Am Anfang schien alles klar zu sein. Bei unserem Besuch in der Geiseltalsammlung der Uni Halle wählten wir unter vielen weiteren Exponaten der ca. 45 Millionen Jahre alten Fundstelle auch das ausgezeichnet erhaltene Skelett eines Frosches aus. Pelobatinopsis grandipes, so sein Name, sei ein häufiger Wasserfrosch mit ähnlicher Lebensweise wie die heutigen afrikanischen Krallenfrösche, war zu lesen.

Um für die Ausstellung noch einige Details zu klären, wurden aktuelle Fachveröffentlichungen zu Rate gezogen - und damit begannen die Unstimmigkeiten. Nach intensivem Studium der Publikationen fügten sich die Puzzleteile schließlich zusammen. Am Ende steht nun eine Kröte mit dem gültigen Namen Eopelobates hinschei, die mit der landlebenden europäischen Knoblauchkröte verwandt ist. Und da sage noch einer, Wissenschaft sei langweilig!

Dieta Ambros

Sei doch kein Frosch! Das 45 Mio. Jahre alte Skelett eines angeblichen Wasserfrosches aus dem Geiseltal verwandelte sich nach intensiver Recherche zwar nicht in einen Prinzen, aber in eine anschauliche Kröte.


links: Eopelobates hinschei aus der Geiseltalsammlung der Universität Halle / Mitte: afrikanischer Krallenfrosch (© 2012 Mikes Hobby-Blog) / rechts: Europäische Knoblauchkröte (© -ani-, CC BY-SA 2.0 DE)

28.10.2017

Als die Tiere den Wald verließen...

In der beliebten Kinderzeichentrickserie der 90er durchquerten Fuchs, Dachs und Co. den Wald noch zu Fuß und stießen dabei auf zahlreiche Gefahrensituationen, bis sie schließlich in ihrem neuen Zuhause ankamen. Bei uns verlassen Dachs, Vielfraß und ihre Freunde ihre Heimat in der Zoologischen Sammlung der Uni Halle allerdings wohlbehütet und jeder eingebettet in seiner Kiste. Auf vier Rädern geht’s dann sicher über die holprigen Straßen von Halle ins Landesmuseum, wohin die Tiere für ein halbes Jahr umgesiedelt werden. Hier können Sie die Besucher erfreuen und geben neben zahlreichen Exoten einen Einblick in die bei uns seit dem Pleistozän heimische Tierwelt.

Anne Wolsfeld

In der Zoologischen Sammlung der Uni Halle gut verpackt, erreichen Dachs und Co. wohlbehalten das Landesmuseum.

25.10.2017

Mächtig gewaltig

Auch zu dieser Sonderausstellung gibt es wieder was Einschlagendes für das heimische Bücherregal. Die letzten Vorbereitungen für den Begleitband „Klimagewalten – Treibende Kraft der Evolution“ laufen derzeit auf Hochtouren. Redakteur Holger Dietl sowie die Grafikerinnen Birte Janzen und Anne Gottstein widmen sich emsig den abschließenden Korrekturen, bevor die fertigen Dateien schließlich am Ende dieser Woche an die Druckerei gesendet werden können. Zu erwarten ist ein buchstäblich vielseitiges Schwergewicht: Über 20 Autoren widmen sich auf knapp 450 Seiten in 25 reich bebilderten Beiträgen den Themen der Ausstellung. So werden unter anderem die Grundlagen zur Klimaforschung, die Entwicklung der Säugetiere im Känozoikum, die Evolution des Menschen und das Leben der Jäger und Sammler der Altsteinzeit thematisiert. Interessierte müssen sich noch etwas gedulden. Der Band erscheint am 24. November und wird dann unter anderem auch in unserem Museumsshop erhältlich sein.

Stefanie Buchwald

Bild: © LDA Sachsen-Anhalt; Zeichnung: K. Schauer, Grafik: K. Pockrandt

 

 

21.10.2017

Durch Nacht und Eis

Schnee knirscht unter den Füßen, jeder Atemzug gefriert, in der Dunkelheit lauert unbestimmte Gefahr. Uns lockt der Ruf des Nordens in eine raue Wildnis, die faszinierend schön und bedrohlich zugleich ist. Die unendliche Weite der kargen Landschaften im fernen Osten Russlands, in der kanadischen Arktis und in Nordnorwegen übt dabei ihren ganz eigenen Zauber aus. Wir gehen in den Spuren der Menschen, die hier aufgewachsen sind, fiebern mit, während wir ihre Geschichten verfolgen.

Nein, unser Ausstellungsteam ist nicht in die Arktis gereist – zumindest nicht körperlich. Im Geiste jedoch schon. Denn wir haben uns drei der fesselndsten Filmklassiker aus der eisigen Welt des Hohen Nordens für Sie ausgesucht, die Sie im nächsten Jahr in unserer Filmreihe „Jägerische Archäologie“ selbst erleben können.

Lassen Sie sich von Dersu Uzala durch die russische Taiga führen. Gehen Sie mit Nanuk auf die Jagd in der Hudson Bay und fragen Sie sich, ob es dem Samen Aigin gelingen wird, seine Familie zu rächen.  Um Ihnen die besondere Atmosphäre dieser Meisterwerke bestmöglich zu vermitteln, zeigt das Landesmuseum alle drei Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Weitere Informationen zu unserem Filmprogramm finden Sie hier.

 

Juliane Weiß

"Nanuk" wärmt seinem Sohn die Hände. (Filmverleih und © absolut Medien GmbH)

19.10.2017

Es wird wild!

Gestern noch in Ihren Transportkäfigen tobend und fauchend, bringen die Höhlenlöwinnen nun ordentlich Leben ins Landesmuseum. Viel gemütlicher ging es bei der Einfuhr unseres wesentlich haarigeren Neuankömmlings zu, der förmlich hereinschwebte – obwohl es sich tatsächlich nicht um das grazilste Eiszeittier handelt. Über zwei Jahre hinweg entstanden beim Tierpräparator Dieter Schön die faszinierenden Präparate und Fellrekonstruktionen unserer Zentralinstallation, die auch sogleich ihr Mediendebut feiern konnten. Inmitten des Atriums treffen die Tiere aufeinander und liefern den Besuchern eine beeindruckende Performance ab – hier sollte man nicht dazwischengeraten.

Anne Wolsfeld

14.10.2017

Jetzt wird's haarig!

"Pelz in progress"...Was das wohl wird?

Ein Hauch von Rentier liegt in der Luft...und ein ganzer Berg von Rentierhaar so ziemlich überall. Der dezente "odeur de rennes" macht uns klar, dass gewisse Kinderfilm-Produktionen mit ihren Liedtexten gar nicht so falsch liegen. "...Ein Mensch riecht besser als ein Rentier..." - das ist wahr, sofern man nicht gerade selbst mit Rentierfellen arbeitet. Genau das trifft allerdings auf uns zu, denn wir werkeln an einem ganz besonderen Ausstellungsstück. Was das werden soll? Raten Sie mit! Es ist etwas, auf das die eiszeitlichen Jäger- und Sammler sicher nur äußerst ungern verzichtet hätten. Bleiben Sie gespannt und folgen Sie uns weiter auf unserer wahrhaft haarigen Mission!

 

Juliane Weiß

11.10.2017

Fotoshooting à la Lipták

Kleines Mammut, ganz groß in Szene gesetzt. So müssen sich Stars beim Fotoshooting fühlen! So sieht es aus, wenn Juraj Lipták seinem Werk nachgeht und jedes Objekt von seiner besten Seite ablichtet. Eine kleine Drehung hier, ein bisschen mehr Licht dort, und schon entstehen die allseits bekannten, kunstvollen Fotos, die man in zahlreichen Publikationen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt bewundern kann. Auch für die kommende Sonderausstellung ist der Künstler schon seit einigen Monaten auf Tour und fotografiert fleißig, wie hier am Naturhistorischen Museum in Wien, ausgewählte Objekte für Katalog und Ausstellung. Ganz egal, ob das Motiv klein wie das Mammutfigürchen oder groß wie eine Säbelzahnkatze ist, nichts entkommt der Linse des Fotografen. Mit einem geschärften Blick und dem richtigen Licht werden die Objekte in den Bildern zum Leben erweckt (und z. T. bislang ungeahnte Details sichtbar). Erste Kostproben davon gibt es auf unserer Homepage und hier im Blog!

Anne Wolsfeld

Shootingstar aus Dolní Vĕstonice. Leihgabe des Naturhistorischen Museums Wien (© LDA Sachsen-Anhalt, Foto: J. Lipták)

07.10.2017

Nehmen Sie Brontops!

Die Erkältungszeit steht vor der Tür – genau wie eine Lieferung „Brontops“ aus Berlin. Leider hilft das Eine nicht gegen das Andere, denn - auch wenn es sich so anhört - „Brontops“ ist kein Mittel gegen Husten. Stattdessen haben wir es mit einem ausgestorbenen, nashornähnlichen Tier aus dem späten Eozän (ca. 38-34 Mio. Jahre vor heute) Nordamerikas zu tun. Zwar ist es nicht in der Lage, unsere Erkältungsviren zu verschrecken, eindrucksvoll ist es aber allemal. Frei nach dem Motto „doppelt hält besser“, besitzt unser massiger Gast nämlich gleich zwei Hörner nebeneinander auf der Nase. Die bestehen sogar aus Knochensubstanz und nicht aus Keratin, wie sonst bei den heutigen Nashörnern. Ein wahrhaft prächtiger Riechkolben! - Eine Erkältung wünscht man dem Tier damit aber nicht.

Juliane Weiß

Auch wenn es so klingt, Brontops ist kein Hustensaft.
Richtiger Riecher in Sachen "Doppelhorn". Brontops robustus aus Nordamerika. Leihgabe des Naturkundemuseums Berlin. (© LDA Sachsen-Anhalt, Foto: J. Lipták)

04.10.2017

Es (f)liegt was in der Luft




Unsere gefiederten Leihgaben sind abgehoben! Seit vielen Wochen geplant und
in unserem Blog mehrfach angekündigt, schweben Moorschneehuhn, Polarbirken-
zeisig, Seeadler, Kolkrabe, Raufußbussard und Co. nun bereits seit einiger Zeit in
kreisender Eintracht im Lichthof des Landesmuseums. Ihr Flug um eine leere Mitte
wird jedoch nicht von langer Dauer sein. Unsere Vogelschar kann sich schon bald
über fünf weitere imposante Begleiter freuen – unsere Besucher dann übrigens auch,
denn die Neuankömmlinge werden wahre Augenöffner sein!

Stefanie Buchwald

Mitte: Gesamtaufnahme Atrium © LDA Sachsen-Anhalt, Foto: J. Lipták

30.09.2017

Das Mädchen mit dem Mammutohr

Volontärin Juliane Weiß ist ganz Ohr, wenn es um diese faszinierende Leihgabe aus dem Stadtmuseum Aschersleben geht.

Nein, Frau trägt nicht seit neuestem Mammutohr, das wäre doch auch heutzutage ein reichlich sonderbares Modeaccessoire. Aber: Juliane Weiß, Volontärin für die kommende Sonderausstellung „Klimagewalten – Treibende Kraft der Evolution“, und die faszinierende Leihgabe aus dem Stadtmuseum Aschersleben können mittlerweile auf eine gemeinsame Geschichte zurückblicken. Nach einem ersten Kennenlernen im Frühling, einem Co-Auftritt beim MDR aus Anlass des Aufbruchs aus Aschersleben sowie einem liebevoll recherchierten Beitrag zum Fund des Monats des LDA, gibt es immer noch spannende Details zu entdecken: Juliane hat Feuer gefangen und forscht weiter. Das fossile Ohr hat nämlich einen langen, ereignisreichen Weg aus dem sibirischen Eis nach Aschersleben hinter sich und wird sich mit zahlreichen anderen Preziosen vom Mammut in wenigen Wochen unseren Besuchern im Landesmuseum präsentieren.

Anne Wolsfeld

27.09.2017

Alles im Eimer?

Nein, hierbei handelt es sich nicht um Schleichwerbung für den orangenen Baumarktbiber und
auch nicht um eine neuartige Konstruktion zum Auffangen von Regenwasser. Dieser anschau-
liche Eimer-Teppich im Atrium des Landesmuseums ist eine weitere kreative Vorarbeit für un-
sere neue Zentralinstallation, die ab November den eindrucksvollen Mittelpunkt der Sonderaus-
stellung bilden wird.

Fliegende Eimer in der Sonderausstellung? Präsentieren wir Vorgeschichte oder moderne Kunst?
Wer beim Blog-Schmökern gut aufgepasst hat, weiß die Zeichen richtig zu deuten. Crash-Test-Eule
und Hitchcock-Vögel haben die ersten Hinweise darauf geliefert, welche gefiederte Schar die Hö-
hen unseres Lichthofs ausloten wird. Für einen geordneten und koordinierten Abflug sollen dabei
ein groß-maschiger Netzrahmen und eben diese orangenen Eimer sorgen, in denen die Aufhän-
gungsschnüre der gefiederten Exponate fixiert werden. Dadurch lässt sich ein störender „Kabel-
salat“ verhindern. Ob das funktioniert? Die Antwort können unsere Besucher schon jetzt im Muse-
um bestaunen. Alle anderen müssen sich bis zum nächsten gefederten Blogeintrag gedulden.

Stefanie Buchwald 

23.09.2017

Nächster Halt: Oligozän

Liebe Besucherinnen und Besucher, bitte machen Sie sich bereit. Unsere (Zeit-)Reise führt uns etwa 30 Millionen Jahre in die Vergangenheit, ins sog. Oligozän. Es ist mit angenehmen, mediterranen Temperaturen zu rechnen, auch das dazugehörige Meer wird geboten. Daher bitte Badekleidung und Schnorchel nicht vergessen, denn es gibt viel zu entdecken!

Gut, ganz so klappt es leider nicht. Das damalige Meer hat sich längst aus Mitteldeutschland zurückgezogen, aber seine fossilen Hinterlassenschaften erzählen uns noch heute viel über diese lange vergangene Zeit. Was genau, und was dieses seltsame Tier damit zu tun hat, das die Experten hier gerade für die Montage vorbereiten, sehen Sie in einigen Wochen.

Dieta Ambros

Falk Lehmann und Jens Volz vom Exponateinrichtungsteam Fißler&Kollegen, Volontärin Anne Wolsfeld sowie Kurator Karol Schauer beim Maßnehmen.

20.09.2017

"Schrödingers Katze"


Ein ominöses Paket erreichte uns vor Kurzem hier im Landesmuseum. Was sich da wohl drin versteckt? Ein Blick auf den Absender und wir wissen, was auf uns wartet - eine Wildkatze.

Keiner von uns hat das Tier gesehen, bevor es auf diese Weise bei uns auftauchte. Daher stehen wir jetzt nicht nur gespannt vor der verschlossenen Kiste, sondern auch vor Schrödingers altbekanntem Problem: in welchem Zustand befindet sich die Katze?

Wir entscheiden uns, der Frage musealer Quantenmechanik nachzugehen und riskieren einen Blick hinein...nur um einen zweiten verschlossenen Karton darin zu finden. Beim Herausheben dieses Kartons stellen wir fest, dass sich auch dieser in zwei Zuständen zugleich befindet: verschlossen, denn er ist ordentlich zugeklebt, aber gleichzeitig offen, denn es ist ein Loch darin, aus dem uns die Katze munter entgegenschaut.

Mittlerweile ist das Tier in unsere Räumlichkeiten eingezogen. Und obwohl sie als Tierpräparat eigentlich tot ist, sieht sie immer noch lebendig genug aus, um regelmäßig arglose Kollegen zu erschrecken. Schrödinger wäre sicher begeistert.

Juliane Weiß

16.09.2017

Bob, der Baumeister

Rumhängen bei der Arbeit. Das Skelett eines Schimpansen (Pan troglodytes) aus dem Berliner Museum für Naturkunde (MfN) bei den Montagevorbereitungen.

Beim Betreten des Vorbereitungsraumes wurde der Blick gestern unweigerlich auf diese skurrile Szene gelenkt. Doch keine Sorge. Auch wenn der Eindruck durchaus entstehen könnte, ist hier kein Mitarbeiter seiner Tätigkeit bis zum bitteren Ende nachgegangen.

Ganz im Gegenteil: Das Skelett eines Schimpansen befindet sich zurzeit im Aufbau und wird in der kommenden Sonderausstellung zusammen mit weiteren Kollegen die Gruppe von Menschenaffen vertreten, aus der sich schließlich unsere Vorfahren weiterentwickelt haben. In dieser Hinsicht eilt der Schimpanse mit dem top ausgerüsteten Werkzeugkoffer seiner Art zwar etwas voraus, bedeutet aber den Weg, den die Menschen durch die technischen Errungenschaften schließlich beschreiten werden.

Wie die Werkzeuge der frühen Menschen aussahen und auf raffinierte Weise eingesetzt wurden, zeigen wir Euch in der Ausstellung.

Anne Wolsfeld

13.09.2017

Mammut-Beauty-Salon

Mammutschädel im Behandlungszimmer bei Hartmut von Wieckowski (© LDA Sachsen-Anhalt, Foto: J. Lipták)

„Wer schön sein will, muss leiden“. So sieht es im ersten Moment tatsächlich aus, aber man kann beruhigt sein: unser Mammut von Pfännerhall hat sich in die fähigen Hände von Hartmut von Wieckowski begeben. In seiner Restaurierungswerkstatt genießen die Originalknochen ihren derzeitigen Aufenthalt und diverse Spezialbehandlungen, die sie erneut in Hochform bringen. In unserer kommenden Sonderausstellung können die Originalknochen des Pfännerhaller Mammuts somit in neuem Glanz bestaunt werden. Der bisherige Einzelgänger plant allerdings keinen Solo-Auftritt, sondern ist bereit, das nach Jahrzehnten ebenfalls neu aufbereitete Skelett des Teenie-Mammuts von Pfännerhall wieder in das Museum einzuführen. Befreit von altem Ballast geben die Knochen sogar neue Beobachtungen preis, die uns zusammen mit weiteren faszinierenden Funden rund um das Mammut mehr über das Leben der Eiszeitriesen und ihre Zeitgenossen verraten. Man darf gespannt sein!

Anne Wolsfeld

09.09.2017

Golden Eye

"Schau mir in die Augen, Kleiner!" Der Koboldmaki aus dem ZNS der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verzaubert mit seinem dezenten Augenaufschlag. (© LDA Sachsen-Anhalt, Foto: J. Lipták)


Augen groß wie Goldmünzen beobachten aufmerksam jeden unserer Schritte.
Zu wem gehören sie? Wer ist der neugierige Gast, der bald bei uns im Landes-
museum Einzug halten wird? Ein entfernter Verwandter von uns, der es kaum
noch erwarten kann, einen Blick auf die Ausstellung zu erhaschen. Gestatten?
Tarsius tarsius
, der Koboldmaki.

Auch wenn dieses Exemplar normalerweise in der Zoologischen Sammlung der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zuhause ist, wird es sich nun im Landes-
museum zu seinen entfernten Cousins und Cousinen gesellen, um uns etwas über
die Evolution der Primaten zu erzählen. Ob der kleine Kerl bei so viel Verwandtschaft
wohl den Überblick behält?

Sehen Sie selbst!

Juliane Weiß

06.09.2017

Die Vögel – ein bisschen Hitchcock im Museum


"Die Vögel“ kommen ins Landesmuseum. Wenn man noch den berühmten gleichnamigen Hitchcock-Film kennt, so muten die Halterungen schon gruselig an, an denen die ersten Leihgaben der künftigen Sonderausstellung befestigt sind.

Die geflügelten Gäste sind vor kurzem als erste Leihgaben für die neue Sonderausstellung ins Landesmuseum geflogen: Sie werden in diesen Tagen vom Zoologischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgeliehen als erste von mehreren 100 Leihgaben aus ganz Europa. Der Chef des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen Frank Steinheimer und Präparator Hans Altner bringen ihre Schützlinge persönlich vorbei und beraten das Ausstellungsteam in Handling und Präsentation der Vögel, die eine besondere Rolle am Auftakt der Ausstellung spielen werden. Die 23 Vogelpräparate vom Bergfink bis zum Gänsegeier warten nun darauf, sich entfalten zu können.

Urte Dally

Vogel-Express zum Landesmuseum: Die ersten "Flugbegleiter" der Sonderausstellung erreichen uns im abgesicherten Senkrechtflug.
Alle Vögel sind (fast) schon da: Der Leiter des ZNS, Frank Steinheimer, mit der Organisatorin des Leihverkehrs, Urte Dally, und der wissenschaftlichen Volontärin Anne Wolsfeld inmitten der ersten gelieferten Vogelschar.

02.09.2017

Hauseigenes Jagdlager

Die Planungen für eine neue Sonderausstellung halten alle unterschiedlichen Abteilungen des Landesmuseums auf Trab. Wirft unser Ausstellungsteam einen Blick aus dem Fenster, können wir im Innenhof die Kollegen der Besucherbetreuung bei ihren emsigen Vorarbeiten beobachten. Das Team um Monika Bode und Sven Koch ist schon seit vielen Monaten am planen und tüfteln, mit welchen ideenreichen Veranstaltungen das Thema der Sonderausstellung  in gewohnt aufschlussreicher und kreativer Weise vermittelt werden kann. Für das beliebte Programm „Nachts im Museum“ entsteht daher im Innenhof des Museums ein Jagdlager der altsteinzeitlichen Jäger und Sammler. Mittelpunkt unseres hauseigenen „jungpaläolithischen Zeltplatzes“ – die Rekonstruktion der Behausung I von Gönnersdorf, ein bekannter und bedeutender, ca. 15.500 Jahre alter Fundplatz in Rheinland-Pfalz. Noch steht nur das Gerüst. Doch bald können Kinder und Jugendliche im gedeckten Innern des Zeltes und beim abendlichen Jagdfeuer auf Zeitreise gehen.

Stefanie Buchwald

30.08.2017

Phantastische Tierwesen und wie sie entstehen

Mysteriöse Dinge gehen vor im Landesmuseum für Vorgeschichte. Fast möchte man meinen, ein Hauch Magie läge in der Luft, wenn man die Tür zum stillen Kämmerlein öffnet, in dem gerade ein Expertenteam an zwei außergewöhnlichen Skelettrekonstruktionen arbeitet.

Noch liegen die rätselhaften Gebeine auf dem Boden aus, ein Jahrtausende altes 3D-Puzzle. Wohin gehört dieser Zahn? An welche Stelle passt jener Knochen? Gar nicht so einfach.

Dann endlich kann es losgehen. Flinke Finger biegen die Halterungen zurecht, mit deren Hilfe – präzise montiert – zwei Kreaturen wiederauferstehen werden, die jeder von uns kennt, aber zuvor kaum ein Mensch je zu Gesicht bekommen hat.

Um welche Chimären handelt es sich und was werden sie uns wohl zu erzählen haben? Anhand der Fotos können Sie schon mal rätseln, welche phantastischen Tierwesen Ihnen ab dem 30. November im Landesmuseum begegnen werden.

Juliane Weiß

26.08.2017

Crash-Test-Eule

Zurzeit noch hängt die kleine Eule ganz alleine über dem Atrium und beobachtet die eifrigen Vorbereitungen für die kommende Sonderausstellung – Reparaturen, erste Lieferungen von Exponaten, Vermessungsarbeiten für die Bauplanung. Auch hat sie schon so manch neugierigen Blicke auf sich gezogen und vereinzelt sogar den Drang erweckt, ihr ruhiges Schaukeln durch einen ungehörigen Griff über die Brüstung zu stören.

Ihre Aufgabe? In den luftigen Höhen des Atriums testet sie, wie es sich dort oben hängt und ob die Luft rein ist. Denn sie ist der Vorbote unserer neuen Zentralinstallation, die bald mit einer ganzen Schar hier zu sehen sein wird.

Anne Wolsfeld

23.08.2017

Der Countdown beginnt: Noch 100 Tage bis zur Ausstellungseröffnung

Die Termine stehen, die Plakate sind gedruckt, neue Flyer liegen bereit und im Erdgeschoss des Landesmuseums beginnen die ersten Bauvorbereitungen - ungeduldig stehen wir in den Startlöchern für die nun beginnende "heiße Phase" - die Umsetzung der Sonderausstellung "Klimagewalten - Treibende Kraft der Evolution".

Ab heute können Sie uns wie in den vergangenen Jahren während der letzten 100 Tage bis zur Ausstellungseröffnung am 30. November 2017 begleiten. Dabei hoffen wir Ihnen durch allerlei Spannendes, Wissenswertes und Kurioses einen interessanten Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und die lange Wartezeit bis zur Eröffnung zu verkürzen.

Lange Wartezeit? Während dieser Countdown "noch 100 Tage" bis zur Eröffnung ankündigt, fügen wir ein nachdrückliches "nur noch" hinzu. Es bleibt noch viel zu tun, bis wir Sie im Erdgeschoss unseres Hauses mit Säbelzahnkatze, Koboldmaki, Einhorn, Mammut, Polar-Birkenzeisig und Co. begrüßen können. Was diese ausgefallene Tierkombination mit dem Thema "Klima" und mit unserer Ausstellung zu tun hat? - In 100 Tagen wissen Sie mehr!

Thomas Puttkammer



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Fotos © LDA Sachsen-Anhalt (sofern nicht anders angegeben)