Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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2016

23.11.2016

»Alchemie – Die Suche nach dem Weltgeheimnis«

Bei archäologischen Ausgrabungen an der nördlichen Außenwand der ehemaligen Franziskanerkirche in Wittenberg gelang im Jahr 2012 ein sensationeller Fund, den das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle zum Anlass für eine Sonderausstellung rund um das Thema »Alchemie« nimmt: Im Mittelpunkt der Schau, die vom 25. November 2016 bis zum 5. Juni 2017 gezeigt wird, steht der bislang größte Fund alchemistischer Gerätschaften des 16. Jahrhunderts nördlich der Alpen. Neben zahlreichen Objekten aus dem Fundus des Landesmuseums stellen dafür über 30 europäische Museen, Archive und Sammlungen ihre Schätze zur Verfügung. Auf ca. 500 m² Ausstellungsfläche werden ca. 150 Exponate und Exponatgruppen präsentiert. Gefördert wird die Ausstellung vom Land Sachsen-Anhalt und dem Verein zur Förderung des Landesmuseums für Vorgeschichte e.V.
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03.11.2016

»Luther war hier« – Anbringung von Plaketten am Naumburger Dom, Rathaus sowie am Haus Markt 13 in Naumburg

Naumburg, seit 1028 Bischofssitz des 968 von Kaiser Otto I. gegründeten Bistums Naumburg-Zeitz, nimmt in der Reformationsgeschichte einen bedeutenden Platz ein. Im hiesigen Dom Sankt Peter und Paul wurde Nikolaus von Amsdorf am 20. Januar 1542 von seinem engen Freund Martin Luther zum ersten evangelischen Bischof geweiht.
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29.10.2016

»Here I stand…« – Lutherausstellungen USA 2016
Eröffnung der Ausstellung »Martin Luther: Art and the Reformation« am 29. Oktober 2016 im Minneapolis Institute of Art

Nach den Ausstellungseröffnungen in New York und Atlanta ist in Minneapolis ab dem 30. Oktober 2016 nun auch die dritte und größte Ausstellung im Rahmen des Projektes “Here I stand…” zu sehen. Sie wurde im Minneapolis Institute of Art von Staatsminister Michael Roth und dem Kulturstaatssekretär des Landes Sachsen Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, am 29. Oktober feierlich eröffnet und trägt den Titel „Martin Luther: Art and the Reformation“. Die bislang umfassendste Schau zu Martin Luther in den USA wird  bis zum 15. Januar 2017 zu sehen sein.
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27.10.2016

»Luther war hier« – Anbringung einer Plakette am Museum für Stadtgeschichte Dessau im Johannbau sowie an der St. Marienkirche Dessau

Mit Dessau wird eine Stadt in das Projekt aufgenommen, in der sich die von Wittenberg ausgehende Reformation im Vergleich zu anderen Städten Anhalts erst relativ spät durchsetzen konnte. Zerbst beispielsweise war schon 1522 zur evangelischen Lehre übergetreten, Köthen und Bernburg folgten 1525/26. In Dessau dauerte dies bis zum Jahr 1534. Grund dafür war die Rücksicht, die die drei Fürstensöhne Johann (1504-1551), Georg (1507-1553) und Joachim (1509-1561) auf ihre altgläubig gebliebene Mutter nahmen.
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10.10.2016

»Here I stand…« – Lutherausstellungen USA 2016
Eröffnung der Ausstellung »Law and Grace: Martin Luther, Lucas Cranach, and the Promise of Salvation« am 10. Oktober 2016 in der Pitts Theology Library, Emory University, Atlanta

Aus Anlass des bevorstehenden Reformationsjubiläums verwirklichen das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (federführend), die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, das Deutsche Historische Museum (Berlin) sowie die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ein Ausstellungsprojekt besonderen Formates: In Kooperation mit drei äußerst renommierten US-amerikanischen Institutionen werden zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 an drei unterschiedlichen Orten in den USA zeitgleich drei einander ergänzende Ausstellungen zu Martin Luthers Leben und Wirken gezeigt. Hierfür kooperieren die vier deutschen Projektpartner mit The Morgan Library & Museum (New York City), dem Minneapolis Institute of Art (Minneapolis, Minnesota) und der Pitts Theology Library der Emory University (Atlanta, Georgia).
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06.10.2016

»Here I stand…« – Lutherausstellungen USA 2016
Eröffnung der Ausstellung »Word and Image: Martin Luther’s Reformation« am 6. Oktober 2016 in The Morgan Library & Museum, New York

Aus Anlass des bevorstehenden Reformationsjubiläums verwirklichen das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (federführend), die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, das Deutsche Historische Museum (Berlin) sowie die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ein Ausstellungsprojekt besonderen Formates: In Kooperation mit drei äußerst renommierten US-amerikanischen Institutionen werden zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 an drei unterschiedlichen Orten in den USA zeitgleich drei einander ergänzende Ausstellungen zu Martin Luthers Leben und Wirken gezeigt. Hierfür kooperieren die vier deutschen Projektpartner mit The Morgan Library & Museum (New York City), dem Minneapolis Institute of Art (Minneapolis, Minnesota) und der Pitts Theology Library der Emory University (Atlanta, Georgia).
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27.09.2016

500 Jahre Reformation – Auswärtiges Amt präsentiert Ausstellungsprojekte in den USA

Am Donnerstag (29.09.) werden im Auswärtigen Amt unter dem Motto #Luther goes USA die beiden Ausstellungsprojekte "Here I stand" sowie "Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach" vorgestellt, welche ab diesem Herbst an mehreren Orten in den USA gezeigt werden. Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, der Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt, Prof. Harald Meller, sowie der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, eröffnen #Luther goes USA.
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14.09.2016

Jungsteinzeitliche Himmelsbeobachtung: Archäologen der Freien Universität erforschen Kreisgrabenanlage aus dem 5. Jahrtausend v. Chr.
Ausgrabungen zu Kultanlage bei Quedlinburg abgeschlossen

Durch mehrjährige Ausgrabungen konnten Archäologen der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zeigen, dass eine kreisförmige Kultanlage mit einem Durchmesser von 98 Metern aus der frühen Jungsteinzeit (ca. 4800 v. Chr.) in der Nähe von Quedlinburg vermutlich der Himmelsbeobachtung diente. Eine Lücke im äußeren Grabenring war auf den 40 Kilometer entfernten Brocken ausgerichtet, an dessen Flanke man zu den Tag- und Nachtgleichen die Sonne untergehen sah.
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31.08.2016

Über 2000 Jahre alte Siedlung bei Ausgrabungen im Tagebau Profen entdeckt

Seit 2009 und vor allem verstärkt seit Herbst 2013 führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt archäologische Untersuchungen im MIBRAG-Tagbauvorfeld Domsen bei Hohenmölsen, Lkr. Burgenlandkreis durch, wobei der Schwerpunkt zunächst auf großmaßstäbigen Dokumentationen lag. Auf diese Weise gelang ein effektiver und umfassender Überblick zur langen Besiedlungs- bzw. Nutzungsgeschichte auf dem heutigen Tagebauvorfeld Domsen. So wissen wir heute, dass sich bereits der spätpaläolithische Mensch (bis ca. 10.000 vor heute) von Zeit zu Zeit an den Hängen des Elstertales aufgehalten hat.
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24.08.2016

Eine verschlüsselte Botschaft aus der Frühbronzezeit?
Ergebnisse der Forschungs- und Lehrgrabung am Großgrabhügel »Bornhöck«, Gemeinde Raßnitz, Saalekreis

In der frühen Bronzezeit lässt sich in Mitteldeutschland erstmals eine hierarchische Gesellschaftsstruktur fassen, die ihren Ausdruck in »normierten« Grabausstattungen findet. An der Spitze stehen sog. Fürsten, die sich über mehrere Jahrhunderte hinweg (vom 20. bis 17. Jh. v. Chr.) in riesigen Grabhügeln bestatten lassen. Der größte dieser Fürstengrabhügel ist der »Bornhöck«, Gemeinde Raßnitz, Saalekreis, der seit 2014 vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Rahmen von Lehrgrabungen in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersucht wird. 
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04.08.2016

»Luther war hier« – Anbringung einer Plakette am ehemaligen Augustinerkloster Himmelpforte bei Wernigerode

Etwa fünf Kilometer westlich vom Stadtzentrum Wernigerodes entfernt und über den Harzer Klosterwanderweg zu erreichen, liegt das ehemalige Augustinerkloster Himmelpforte. Im Jahr 1253 gestiftet, 1525 während des Bauernkrieges geplündert, zerstört und später gänzlich abgetragen, erinnert heute nur noch ein Gedenkstein an das Kloster. Eine Bronzetafel berichtet davon, dass Martin Luther hier am 6. August 1517 mit seinem geistlichen Mentor Johannes von Staupitz zusammentraf und den Ablasshandel besprach. Luther bündelte seine Kritik an der kirchlichen Ablasspraxis bekanntlich in den 95 Thesen, mit deren Veröffentlichung er am 31. Oktober 1517 die Reformation auslöste.
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19.06.2016

»Luther war hier« – Anbringung einer Plakette an der Kirche St. Annen in der Lutherstadt Eisleben

Im Juli 1515 wurde in der Eisleber Neustadt ein Kloster der Augustiner-Eremiten gegründet. Martin Luther war an dieser Klostergründung unmittelbar beteiligt und als Distriktvikar seines Ordens für das Eisleber Kloster verantwortlich. In den folgenden Jahren hielt sich Luther wiederholt im St. Annenkloster auf, so u. a. bei der Weihe des Klosters am 22. Mai 1516, dem Fronleichnamstag.
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19.05.2016

»Luther war hier« – Erweiterung der interaktiven Tourismus-Route nach Seeburg und Unterrißdorf

Luther war am 16. April 1525 von Wittenberg in Richtung Eisleben aufgebrochen, um dort eine Lateinschule zu gründen. Ob er auf seiner Reise tatsächlich – wie etwa in Darstellungen des 18. Jahrhunderts behauptet – schon am Montag nach Ostern (17. April) in der Seeburger Dorfkirche predigte, »damit die Bergleute bey dem damaligen Bauerlärm in etwas zur Raison möchten gebracht werden«, lässt sich aus den Quellen nicht beweisen.
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12.05.2016

»Here I stand…« – Lutherausstellungen USA 2016
Umfangreiches Ausstellungsprojekt zum Reformationsjubiläum geht verschiedenen Höhepunkten im Herbst 2016 entgegen – Website
www.here-i-stand.com ab sofort online

Aus Anlass des bevorstehenden Reformationsjubiläums verwirklichen das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (federführend), die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, das Deutsche Historische Museum (Berlin) sowie die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ein Ausstellungsprojekt besonderen Formates: In Kooperation mit drei äußerst renommierten US-amerikanischen Institutionen werden zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 an drei unterschiedlichen Orten in den USA zeitgleich drei einander ergänzende Ausstellungen zu Martin Luthers Leben und Wirken gezeigt. Hierfür kooperieren die vier deutschen Projektpartner mit The Morgan Library & Museum (New York City), dem Minneapolis Institute of Art (Minneapolis, Minnesota) und der Pitts Theology Library der Emory University (Atlanta, Georgia).
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07.05.2016

Akustikmessungen im Sonnenobservatorium von Goseck

Das Sonnenobservatorium von Goseck gehört zu den ältesten bekannten Kultbauten Sachsen-Anhalts. Das vor rund 6800 Jahren errichtete Monument – in der Archäologie als Kreisgrabenanlage bezeichnet – wurde in den Jahren 2002 bis 2004 vollständig ausgegraben und anschließend am exakten Fundplatz nach den Ausgrabungsbefunden in Originalgröße rekonstruiert. Seit 2005 steht es neben dem Erlebniscenter Arche Nebra am Fundort der Himmelsscheibe, dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle und der Dolmengöttin von Langeneichstätt als eine Station der Tourismusroute »Himmelswege« den Besuchern offen.
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21.04.2016

»Luther war hier« – Erweiterung der interaktiven Tourismus-Route nach Stolberg

In Stolberg war Martin Luther nachweislich am 21. April 1525. Laut einer im späten 19. Jahrhundert entdeckten Rechnung erhielten er und seine Begleiter Fränkischen Wein und Einbecker Bier als Ehrengeschenke des Rates. Anlass und Verlauf seiner Reise liegen allerdings aufgrund der wenigen überlieferten Quellen weitestgehend im Dunklen.
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05.04.2016

Neue Erkenntnisse zur Geschichte der Hansestadt Stendal durch archäologische Ausgrabungen auf dem Markt

Im Zuge des Ausbaus der Straße „Am Kornmarkt“ führte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt von Juli bis November 2015 Ausgrabungen durch, die seit März 2016 auf dem angrenzenden Stendaler Marktplatz fortgesetzt werden. In den ersten vier Wochen der diesjährigen Grabungstätigkeit im Vorfeld der Neugestaltung des Platzes kamen zahlreiche Befunde zutage, die neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte Stendals zulassen.
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01.04.2016

»Luther war hier« – Erweiterung der interaktiven Tourismus-Route nach Mansfeld

Bereits wenige Monate nach Martin Luthers Geburt am 10. November 1483 in Eisleben zog die Familie 1484 nach Mansfeld um. Umfangreiche Ausgrabungen im Bereich von Luthers Elternhaus in der Lutherstraße 26 zeigen, dass Luther keineswegs das Kind eines »armen Häuers« war, wie er sich selbst gern bezeichnete, sondern dass die Familie des Hüttenmeisters Hans Luder durchaus einen wohlhabenden Lebensstil pflegte. Hier wuchs Martin Luther mit seinen Geschwistern auf. Das Museum »Luthers Elternhaus« wurde im Juni 2014 nach einer umfassenden Sanierung und Erweiterung neu eröffnet.
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31.03.2016

»Vom Leben in Kloster und Stift«
Wissenschaftliche Tagung zur Bauforschung im mitteldeutschen Raum vom 7. bis 9. April 2016 im Kloster Huysburg

Der mitteldeutsche Raum ist sehr reich an kulturgeschichtlichen Zeugnissen und stellt einen Schwerpunkt bauhistorischer Untersuchungen dar. Vor dem Hintergrund vielfältiger Aktivitäten an zahlreichen Orten äußert sich der Wunsch und das Anliegen, die gegenseitige Kenntnisnahme und den fachlichen Austausch nicht nur unter den Kollegen, sondern darüber hinaus zu Nachbardisziplinen und vor allem auch die Information der Öffentlichkeit voranzubringen.
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15.02.2016

»Luther war hier« – Erweiterung der interaktiven Tourismus-Route nach Eisleben

Das Projekt »Luther war hier« vernetzt über 60 Orte in Sachsen-Anhalt, an denen sich Martin Luther aufgehalten hat, aufgehalten haben soll oder mit denen sich Luther-Legenden verbinden. Das Spektrum reicht von Luther-Linden bis zu Schloss- und Kirchenbauten, von berühmten bis zu weniger bekannten Stätten, von legendären Luther-Orten bis zu solchen, für die konkrete Ereignisse aus Luthers Leben überliefert sind. Die Orte werden durch eine Metall-Plakette gekennzeichnet, die einen QR-Code trägt. Über ihn lässt sich eine mobile Internetseite öffnen, die Informationen zum jeweiligen Bauwerk und Ereignis bereithält, ergänzt durch Bilder, Zitate und Quellen.
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