Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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Harald Meller trifft... Forschung aus erster Hand

Mit der Serie "Harald Meller trifft" wurde, eigens für die Ausstrahlung im Internet, ein neues und in dieser Form einzigartiges Format ins Leben gerufen: International anerkannte Experten diskutieren vor laufender Kamera mit dem Landesarchäologen Harald Meller über Fragen aus ihren Spezialgebieten und ihrer eigenen Forschung, fassen ihre zentralen Thesen zusammen und äußern teils noch unpublizierte Gedanken. So ermöglichen diese Interviews ein unmittelbares Eintauchen in elementare Fragen (nicht nur) der Archäologie sowie das Kennenlernen international anerkannter Kollegen in einer Unmittelbarkeit und Natürlichkeit, die keine Fachliteratur zu bieten vermag. Das Angebot richtet sich an interessierte Laien, insbesondere aber auch an Studierende der Archäologie und verwandter Fächer. Anlass und Ausgangspunkt für die Interviews bilden zumeist Tagungen, die durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstaltet werden und zu denen zu wechselnden Themen international renommierte Kollegen in Halle zu Gast sind.

Harald Meller trifft... I: Neue Forschungen zur europäischen Frühbronzezeit

Im Rahmen der Abschlusstagung der FOR 550-Forschergruppe "Der Aufbruch zu Neuen Horizonten. Neue Sichtweisen über die europäische Frühbronzezeit" traf sich Landesarchäologe Prof. Dr. Harald Meller zum Gespräch mit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie und verwandter Fächer. Gespräche unter Kollegen, für Laien und Fachleute, in einer Ausführlichkeit und Tiefe, wie sie das konventionelle Fernsehen nicht bieten kann, nehmen unter dem Motto "Neue Forschungen zur europäischen Frühbronzezeit" ihren Ausgangspunkt von der Frage nach der Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra für die Bronzezeitforschung.
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Harald Meller trifft... II: "1600 - Kultureller Umbruch im Schatten des Thera-Ausbruchs?"

Im Fokus des 4. Mitteldeutschen Archäologentages, der im Oktober 2011 in Halle stattfand, stand die Frage „1600 – Kultureller Umbruch im Schatten des Thera-Ausbruchs?" Die Tagung vereinte Geowissenschaftler und Archäologen, aber auch Kollegen weiterer Disziplinen, und bot einen hervorragenden Anlass, für die Reihe „Harald Meller trifft“ Wissenschaftler der unterschiedlichsten Spezialisierungen vor der Kamera nach ihren Forschungsschwerpunkten und –ergebnissen zu befragen. Im Mittelpunkt standen dabei der Vulkanausbruch von Santorin um 1600 v. Chr. sowie Extremereignisse und die Frage nach deren Auswirkungen auf Wetter, Klima, Umwelt und Gesellschaft im Allgemeinen.
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Harald Meller trifft... Hansjürgen Müller-Beck

Der Tübinger Emeritus für urgeschichtliche Archäologie Professor Dr. Hansjürgen Müller-Beck gehört zu den renommiertesten Urgeschichtsforschern Deutschlands. Sein Forschungsgebiet reicht jedoch von Thailand bis Tschukotka, vom arktischen Kanada bis nach Kuba. So ist Hansjürgen Müller-Beck nicht nur Experte für die Jäger und Sammler der Altsteinzeit, sondern auch für die Lebensweise rezenter Jägerkulturen. Für die Reihe „Harald Meller trifft“ traf er sich mit dem Landesarchäologen zu einem mehrteiligen Interview, das sich dem Leben und wissenschaftlichen Werdegang Müller-Becks ebenso widmet wie einigen seiner Forschungsschwerpunkte. Die fünf Teile werden nach und nach online gestellt. Den Anfang macht der Teil „Biographie“.
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Harald Meller trifft... IV: "ROT - Die Archäologie bekennt Farbe"

Im Mittelpunkt des Mitteldeutschen Archäologentages, der vom 4. bis 6. Oktober 2012 bereits zum 5. Mal in Halle (Saale) stattfand, stand die Farbe Rot. Die Nutzung und Bedeutung der Farbe Rot, die von nahezu allen Kulturen durch alle Zeiten hindurch, vom Paläoliothikum bis heute breite Verwendung erfährt, wurde von Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachrichtungen interdisziplinär diskutiert, wobei kulturgeschichtliche ebenso wie farbchemische, geologische, ethnologische und psychologische Aspekte beleuchtet wurden. Einen Eindruck davon vermittelt die neue Serie der Interviews, die aus Anlass der Tagung für die Reihe "Harald Meller trifft" geführt wurden.
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