Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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Harald Meller trifft ... Carola Metzner-Nebelsick

Carola Metzner-Nebelsick lehrt Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Als Spezialistin für die Bronze- und Eisenzeit Mittel- bis Nord- und Südosteuropas war sie eine der ersten, die den Hortfund von Nebra, zunächst auf der Grundlage von Fotos, analysierte und seine Bedeutung erkannte. Im Rahmen der Forschergruppe FOR 550 ist sie verantwortlich für das Modul A4, das sich dem Bestattungsverhalten im 3. und 2. vorchristlichen Jahrtausend widmet. Mit Harald Meller spricht sie über bronzezeitliche Bestattungssitten und Gesellschaftsstruktur und erläutert, warum für diese Zeit von der Existenz eines Heroenkonzeptes auszugehen ist.

Teil 1

Im ersten Teil des Interviews spricht Carola Metzner-Nebelsick über das Vorkommen von Goldringen in Bestattungen und Horten seit der frühen Bronzezeit, über deren Funktion als Symbole der Macht und über die Bedeutung von Bestattungen als Quelle für die Gesellschaftsordnung der Frühbronzezeit.
(Dauer ca. 11 Min.)
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Teil 2

Im zweiten Teil des Gespräches erläutert Carola Metzner-Nebelsick, inwiefern sich aus den herausragenden Bestattungen in sog. Fürstengräbern sowie der Nutzung "antiker" Gegenstände bereits in vorgeschichtlicher Zeit Schlüsse auf das Bedürfnis nach Legitimation von Macht, auf das Fortleben von Erinnerungen mit Hilfe von Mythen und die Existenz eines Heroenkonzeptes in der Bronzezeit ziehen lassen.
(Dauer ca. 9 Min.)
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