Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
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Harald Meller trifft... Walter Ludwig Friedrich

Prof. Dr. Walter Ludwig Friedrich, der seit dem Abschluss seines Studiums in Dänemark lebt, war Associate Professor am Department of Earth Sciences an der Universität von Aarhus. Befasste er sich in seiner Dissertation noch mit fossilen Pflanzenfunden aus Island, so widmet er sich seit 1975 der Erforschung des Vulkans von Santorini. Er konnte nachweisen, dass die Caldera zwischen den beiden Inseln Thera und Therasia, die das heutige Santorini bilden, bereits zur Zeit des bronzezeitlichen Vulkanausbruches bestand. Daneben konnte Walter Ludwig Friedrich durch eine sensationelle Entdeckung eines seiner Doktoranden insbesondere die Frage nach der Datierung des minoischen Ausbruches von Santorini, der im Mittelpunkt des 4. Mitteldeutschen Archäologentages und dieser Interviewreihe stand, endgültig klären. Über diese bahnbrechende Entdeckung und über weitere Aspekte rund um Santorini und den Vulkanausbruch von 1613 ± 13 v. Chr. informiert Walter Ludwig Friedrich in seinem Gespräch mit Harald Meller.

Teil 1

Im ersten Teil des Gesprächs berichtet Walter Ludwig Friedrich unter anderem von der sensationellen Entdeckung eines Olivenbaumes in der Calderawand von Santorini, die die bahnbrechende Datierung des bronzezeitlichen Vulkanausbruchs auf 1613 ± 13 v. Chr. ermöglichte.
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Teil2

Der zweite Teil des Interviews widmet sich vor allem der Topographie Santorins und dem berühmten Schiffsfresko aus Akrotiri, das den Ergebnissen von Walter Ludwig Friedrich und seiner Kollegin Annette Højen Sørensen zufolge reale topoghraphische Gegebenheiten Santorins zeigt.
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