Aktuelle Ausgrabungen des Landesamtes für Archäologie brachten massive Fundamentgräben, eine aufwändig ausgestattete Gruft sowie diverse einfache Grablegen (u. a. die eines Kindes) zu Tage. Schmuckfliesen eines Mosaikbodens aus Marmor und Kalkstein müssen aus dem mediterranen Raum importiert worden sein. Alle Befunde deuten auf einen Kirchenbau des 10. Jahrhunderts hin. Somit standen in ottonischer Zeit in nur 40 m Abstand voneinander gleich zwei bedeutende Kirchenbauten auf dem Domhügel.
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