Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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2004

Dezember: Der Hauch von Ewigkeit: Ein neuer Goldfund aus dem mittelalterlichen Stendal

Ein durchaus sensationeller, weil wirklich seltener Goldfund ist Thema dieses FUMOs. Zwar ist die Goldmenge im Vergleich zu üblicherweise bemerkenswerten Goldfunden verhältnismäßig gering - doch Grund genug für ein interdisziplinäres Projekt, über das Archäologen, Physiker, Chemiker und eine Kunststudentin die Köpfe zusammensteckten. Die spannende Reise in die faszinierende Welt des Goldes beginnt natürlich bei der Himmelsscheibe von Nebra und endet in den Anfängen der modernen Atomforschung ...
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November: Krieger, Knochen und eine Schraplauer Amphore - Die Ausgrabung der Steinkiste von Esperstedt

Die ausgehende Jungsteinzeit ist eine äußerst spannende Zeit: Zwei große Kulturen, die Glockenbecherkultur und die Kultur mit Schnurkeramik, läuten europaweit eine neue Epoche ein. Überliefert sind uns vor allem Bestattungen, die Zeugnis über das Leben der Schnurkeramiker vor über 4500 Jahren geben. Welche Überraschungen so eine Steinkiste bergen kann, berichtet direkt vom Schauplatz des Geschehens Christian Bogen…
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Oktober: Der geschmiedete Himmel - Wiederbelebung einer Goldschmiedetechnik der Bronzezeit

Die Ausstellung „Der geschmiedete Himmel“ eröffnet am 15. Oktober 2004. Der FUMO Oktober 2004 stammt aus der Werkstatt des Landesmuseums und steht mit dem Titel der Ausstellung in engem Zusammenhang. Die Goldschmiede Karoline Finke und Cora Bozan fertigten dort Teile der Himmelsscheibe von Nebra an. Lesen Sie hier, wie die Sterne auf die Scheibe kommen…
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September: Sachsen-Anhalt Graffities

Ein unscheinbarer grauer Strich auf einer latenezeitlichen Keramikscherbe, gefunden auf einer Grabung bei Wetzendorf, verwundert den Ausgräber. Es lässt ihm keine Ruhe: Wie kommt der graue Strich auf die Scherbe? Die Geschichte wird spannender, als er zu Anfang gedacht hat. Zum Schluss muss noch das Landeskriminalamt eingeschaltet werden. Ganz nebenbei kommen wir fast mit Schusswaffen in Berührung, und schließlich gerät die Sache im Kohlenkeller des Museums zu einer ziemlich heißen Angelegenheit Mit vereinten Kräften gelangen die Wissenschaftler schließlich ans Ziel, und klären den prähistorischen Graffiti-Fall auf…
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August: Archäologie des 20. Jahrhunderts:

Die Spatenwissenschaft bringt Licht nicht nur in weit zurückliegende Zeiten. Auch jüngste Ereignisse sind durch historische Zeugnisse (Bilder, Briefe, Akten etc.) oft nicht hinreichend überliefert. So erbrachte die Ausgrabung eines Kriegsgefangenenlagers aus der Zeit des 1. Weltkrieges am Nordrand des Harzes interessante Einblicke in den Alltag der Gefangenen und ihrer Bewacher.
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Juli: Eisenverhüttung im großen Stil am Nordrand des Harzes

Auf einer archäologischen Ausgrabung nördlich der Unesco Welterbestadt Quedlinburg am Nordrand des Harzes zeichnet sich eine komplexe Siedlungsfundstelle ...

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Juni: Südfrüchte im mittelalterlichen Magdeburg

Der Grafenhof an der Breiten Straße in Magdeburg wurde 1998 bei Ausgrabungen durch das Landesamt für Archäologie entdeckt. Er liegt auf dem Baugrundstü ...

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Mai: Gefährliches Leben in der Bronzezeit

Bei den Ausgrabungen auf der zukünftigen Trasse der Bundesstrasse 6 im Landkreis Quedlinburg wurde im Sommer 2003 eine bemerkenswerte Doppelbestattung fre ...

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April: Warmluftheizung, Askanier, Kreuzfahrer

Wertvolle Fundstücke aus Wittenberg künden von der großen Bedeutung der Stadt im 13. Jahrhundert.

Auf dem Grundstück Schl ...

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März: Ein Grab, aber zwei Kulturen - spätneolithische Völkerverständigung im Nordharz

Die glockenbecherzeitliche Bestattung, die hier im Mittelpunkt stehen soll, wurde im Spätsommer 2003 nordöstlich von Quedlinburg am Hangfuß südöstlich ...

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Februar: Spätmittelalterliche Kleinplastiken, Roggen und Wein aus Naumburg a.d. Saale

Das „Bornkindl“

Die erste Plastik stellt ein nacktes Kind dar. Die Höhe des Fundes beträgt 3,6 cm. Die Füße sind abgebrochen. Die max.  ...

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Januar: "Zyprischer" Schmuck in Köthener Land

Langjährige Grabungserfahrung zeigt, dass kulturhistorisch wertvolle Fundstücke nicht immer tief vergraben sein müssen. Häufig liegen sie nur knapp unt ...

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