Ein kürzlich bei Ilberstedt (Lkr. Bernburg) entdeckter Kastenbrunnen dokumentiert das hohe Niveau der Holzbearbeitungstechnik in Sachsen-Anhalt während der späten Bronze-/ frühen Eisenzeit (frühes 1. Jahrtausend v. Chr.).
Bei Ausgrabungen am Elternhaus Martin Luthers in Mansfeld wurden neben einer Vielzahl von Objekten des täglichen Lebens auch verschiedene Spielsachen entdeckt. Womit der kleine Martin und seine Geschwister sich ihre Zeit vertrieben erfahren Sie hier…
Ein Grabfund in Salzmünde (Saalkreis) bietet einen hochinteressanten Einblick in das Sozialleben der bronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur: Ein behindertes Kind wurde offensichtlich als vollwertiges Mitglied der bronzezeitlichen Dorfgemeinschaft behandelt.
Wie man auch Töpfe ohne einen Boden sinnvoll verwenden kann, machen uns die Bronzemenschen im heutigen Kreis Bernburg vor. Denn wer trinkt schon gerne schlammiges Wasser?
Von den Funden der neuen Ausgrabungen in Jerichow (Ldkr. Jerichower Land) wurde im letzten FuMo bereits ein Fuß vorgestellt. Nun folgen die Schuhe. Alles Wissenswerte zu Schuhproduktion und -Mode im Jerichow des 19. Jahrhunderts erfahren Sie hier…
Bei Ausgrabungen eines Bohlenweges in Jerichow (Ldkr. Jerichower Land) wurde ein hölzerner Maßstab aus dem 18. oder 19. Jh. entdeckt. Was uns dieser Fund über die altertümlichen Längenmaße Fuß und Zoll verrät, erfahren Sie hier...
Bei neuen Grabungen an einem Erdwerk des 4. Jahrtausends v. Chr. zwischen Salzmünde und Schiepzig (Saalkreis) wurden Präzisionswerkzeuge aus Knochen entdeckt. Ob diese Funde Rückschlüsse auf eine steinzeitliche DIN-Norm erlauben, erfahren Sie hier.
Die mittelalterliche Siedlung Marsleben im Ldkr. Quedlinburg ist immer wieder für archäologische Überraschungen gut. Im letzten Oktober berichteten wir über einen „Eisenhut“, diesmal über einen Pferdegeschirranhänger mit der Darstellung eines Wappens, das jedem Sachsen-Anhalter noch heute gut bekannt ist.
Mit dem Bergriff Kenotaph bezeichnen die Archäologen ein Grab ohne Toten. Ein solches wurde kürzlich in Halle aufgedeckt. Alles weitere zu diesem bedeutenden frühbronzezeitlichen Fund erfahren Sie hier…
Bei Ausgrabungen in der Innenstadt von Magdeburg haben Mitarbeiter des Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie einen vergoldeten Altarleuchter gefunden. So ein bedeutender Fund wird einem Archäologen gewöhnlich nur einmal in seinem Leben zuteil. Er soll unser Bild von den Lebensumständen im Mittelalter erhellen und noch andere Fragen beantworten...
Der Wunsch des Menschen, sich zu schmücken, hat zu allen Zeiten zu den merkwürdigsten Erscheinungen geführt. Wussten Sie, dass es im 6. Jh. v. Chr. der letzte Schrei der Damenmode in Mitteldeutschland war, sich massive Bronzeringe um den Hals zu binden? Weitere Informationen zu einem solchen Halsring sowie zu weiteren Schmuckstücken aus einem Gräberfeld bei Obhausen (Ldkr. Merseburg-Querfurt) erhalten Sie hier…
Mit dem Begriff Menhir werden gewaltige, meist spitz zulaufende Steine von den Archäologen bezeichnet. Besser bekannt sind solche Objekte dank Obelix allerdings unter dem Namen Hinkelstein. Wie unser Fund des Monats zeigt, gab es Hinkelsteine nicht nur im alten Gallien, sondern auch in Sachsen-Anhalt. Ein besonders stattliches Exemplar wurde kürzlich in einem Gräberfeld des 3. Jhts. v. Chr. in Rothenschirmbach bei Eisleben entdeckt. Alles weitere lesen Sie hier…