Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
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Februar: Abgefischt. Prä-Historische Fischfangeinrichtungen im Arendsee

Abb. 1: Detailaufnahme des Fischzauns, Zustand bei der Sondage im Frühjahr 2005.
Abb. 1: Detailaufnahme des Fischzauns, Zustand bei der Sondage im Frühjahr 2005.

Der im Norden Sachsen-Anhalts liegende Arendsee entstand seit dem Ende der Eiszeit durch Einbrüche und Senkungen über einem Salzstock und bildet heutzutage ein Gewässer von mehr als 5,5 km² Größe und 50,5 m maximaler Wassertiefe. In Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern des Tauchclub Arendsee e.V. konnten in den vergangenen Jahren mehrere bedeutende Bodendenkmale im See entdeckt werden (s. Funde des Monats Mai 2010, August 2010, November 2010).
Dazu gehören auch Teile eines Flechtwerks, welche die Arendseer Sporttaucher im Oktober 2003 im Nordosten des Sees beobachteten. Sie befinden sich in etwa 400 m Entfernung vom heutigen Ufer in 9-11 m Wassertiefe und sind annähernd horizontal in die Seekreide eingebettet. Eine Überprüfung des Fundes durch Unterwasserarchäologen des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, Schwerin (LaKD), im Frühjahr 2005 ergab, dass es sich dabei offenbar um eine Fischfangeinrichtung zur Passivfischerei gehandelt hat, die aus einer Art Flechtzaun bestand (Abb. 1). Eine erste 14C -Datierung der dabei entnommenen Holzproben ergab eine Datierung in das Spätneolithikum zwischen 2700 und 2600 v. Chr.

Die Unterwasseruntersuchungen

In Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Schwerin und der auf Wasserortung und -bergung spezialisierten Ortsgruppe des THW Salzwedel unternahm das LDA im Winter 2005/2006 eine zweimonatige Prospektion und Teilbergung des außergewöhnlich bedeutenden Befundes. Dadurch sollten detailliertere Hinweise zur Konstruktion des Fischzauns gewonnen werden (Abb. 2). In einer 8 m² großen Fläche wurden Teile des Fischzauns frei gespült und fotografisch dokumentiert. Es zeigte sich, dass der Fischzaun offenbar aus einzelnen Matten bestand, die aus Haselruten geflochten waren. Diese Matten waren in insgesamt drei Lagen übereinander in der Seekreide eingebettet (Abb. 3).

Abb. 2: Equipment. Für die Untersuchung wurden ein Forschungs-, ein Arbeits- und ein Schlauchboot benötigt, das die Forschungstaucher für einen Binnensee umrüsteten und mit nach Arendsee brachten.
Abb. 2: Equipment. Für die Untersuchung wurden ein Forschungs-, ein Arbeits- und ein Schlauchboot benötigt, das die Forschungstaucher für einen Binnensee umrüsteten und mit nach Arendsee brachten.
Abb. 3: Fischzaunsegment. Mit Bast verbundene Ruten mit aufliegendem Querholz und Feldsteinen in originaler Fundposition
Abb. 3: Fischzaunsegment. Mit Bast verbundene Ruten mit aufliegendem Querholz und Feldsteinen in originaler Fundposition
Abb. 4: Bergung. Mittels eines auf der Bergeplattform des THW stationierten Greifzugs wird eine Bergewanne mit Teilen des Fischzauns an Bord gebracht
Abb. 4: Bergung. Mittels eines auf der Bergeplattform des THW stationierten Greifzugs wird eine Bergewanne mit Teilen des Fischzauns an Bord gebracht

Anschließend wurden sechs Segmente im Block geborgen und der Konservierungswerkstatt des Archäologischen Landesmuseums Schleswig übergeben (Abb. 4).
Im weiteren Verlauf des Jahres 2006 erfolgten im Auftrag des LDA durch Herrn K. Storch, Jena (Soso Jena) Sedimentsonaruntersuchungen mit Hilfe eines ferngesteuerten, mit Sonar und GPS ausgestatteten Vermessungsbootes. Dabei wurde der Seeboden im Bereich des Fischzauns und des heutigen Nordufers des Sees erkundet, um genauere Hinweise zur Stratigraphie der dortigen Flachwasserzone und zu möglichen Siedlungsspuren der neolithischen Fischer zu erhalten.
Auf diesen Untersuchungen aufbauend, sollte eine erneute Unterwassergrabung des LDA in Kooperation mit dem LaKD und der Römisch-Germanischen-Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt/Main, im März 2007 dann klären, ob unter den Sedimenten zwischen dem nordöstlichen Fischzaun und dem heutigen Nordufer der ehemalige Uferbereich und Spuren prähistorischer Siedlungsaktivitäten aus der Zeit vor den urgeschichtlichen Seesenkungen erhalten sind. Dazu wurden entlang einer Nord-Süd-ausgerichteten Vermessungsachse sechs Schnitte angelegt und zusätzliche Bohrsondagen eingebracht (Abb. 5).

Abb. 5: Abb. 5: 3-D-Darstellung des Seegrundes mit Untersuchungsbereichen März 2007
Abb. 5: Abb. 5: 3-D-Darstellung des Seegrundes mit Untersuchungsbereichen März 2007

Zur Oberflächenform und Entstehungsgeschichte des Nordufers

Abb. 6: Kiefernspan. Das bearbeitete Artefakt datiert um 8.000 v. Chr. und ist der bislang älteste Beleg menschlicher Aktivitäten aus dem Arendsee.
Abb. 6: Kiefernspan. Das bearbeitete Artefakt datiert um 8.000 v. Chr. und ist der bislang älteste Beleg menschlicher Aktivitäten aus dem Arendsee.

Die Untersuchungen im Flachwasserbereich zeigten, dass in diesem Bereich unter bis zu 10 cm mächtigen Decksandschichten keine Seekreide mehr vorhanden ist, sondern unmittelbar eine mit Feinwurzelwerk durchsetzte Feinsandschicht folgt. Ob diese eine Fortsetzung des am heutigen Nordostufer vorhandenen Dünenfeldes ist, kann nur durch weitere bodenkundliche Untersuchungen geklärt werden. In den Schnitten im uferfernen Bereich von mehr als 6 m Wassertiefe wurde die Basis der Seekreidebank hingegen nicht erreicht, weil diese hier bereits eine Mächtigkeit von mehr als 4 m aufweist. In den Profilen war eine deutliche Gliederung der Seekreide durch Schichtenfolgen zu erkennen, die infolge ihres wechselnden Humusanteils unterschiedlich gefärbt waren. Nur dieSchnitte im mittleren Bereich zwischen 3 und 6 m Wassertiefe erreichten den mineralischen Untergrund mit Resten eines terrestrischen Paläo-Oberbodens aus der Zeit, bevor sich der See bis in diesen Bereich ausdehnte.
Für die Datierung dieser Erweiterung des Seebeckens ist ein bearbeiteter Kiefernholzspan von besonderer Bedeutung, der knapp oberhalb des anstehenden Paläobodens in einer unteren Lage der Seekreide geborgen wurde, da dieser mit seiner Datierung in die Zeit von ca. 8200 bis 8000 v. Chr. ein deutlich höheres Alter als der Fischzaun hat (Abb. 6). Diese Datierung wird durch die pollenanalytischen Untersuchungsergebnisse der limnischen Seesedimente gestützt. Deren Ablagerung setzte ebenfalls bereits vor ca. 10.000 Jahren ein, so dass auch hier im Nordostbereich des heutigen Arendsees bereits sehr früh während unserer heutigen Warmzeit ein See existiert haben muss. Der in der Grabung nachgewiesene ursprüngliche terrestrische Boden ist also deutlich älter als der spätneolithische Fischzaun und muss vom Ende der letzten Eiszeit oder dem Beginn der jetzigen Warmzeit stammen. Neolithische Siedlungsspuren sind in diesem Areal somit nicht mehr zu erwarten.

Vegetation im Umfeld des Zaunes

Dennoch sind aber interessanterweise in den Pollenspektren des Arendsees deutliche Spuren menschlicher Siedlungstätigkeit nicht nur für das Spätneolithikum, sondern bereits für das vorangehende Mittelneolithikum erkennbar. Außerdem enthielten die Sedimente aus dem Bereich des Fischzauns eine Vielzahl von Pflanzenresten wie Fruchtklappen des Nixenkrautes (Najas), Reste vom Laichkraut (Potamogeton) sowie Hornkraut (Ceratophyllum). Auch gibt es Oogonien von Armleuchteralgen (Characeae). Aufgrund der botanischen Großrestanalysen ist somit erwiesen, dass sich der Fischzaun seinerzeit in Ufernähe befunden haben muss, auch wenn der Verlauf der damaligen Uferlinie bislang nicht geklärt ist.

Ausdehnung des Fischzauns

Abb. 7: Im Ostteil des Fischzaunes sind nur noch Reste unter den wohl einst zur Beschwerung niedergelegten Steinen erhalten geblieben.
Abb. 7: Im Ostteil des Fischzaunes sind nur noch Reste unter den wohl einst zur Beschwerung niedergelegten Steinen erhalten geblieben.

Die ersten von den Sporttauchern des TC Arendsee entdeckten Reste des Fischzauns wurden in ca. 400 m Entfernung vom heutigen Ufer lokalisiert. Diese konnten während der Grabungskampagne im Winter 2005/2006 auf einer Strecke von etwa 150 m Länge in nordöstlicher Richtung verfolgt und dokumentiert werden. Während sie im Südwesten zunächst an einer abfallenden Steilkante in 11 m Wassertiefe aus der Seekreidebank herausragten, befanden sie sich weiter nordöstlich oberhalb der Steilkante auf einem Plateau. Hier wird die Seekreidebank durch die im See vorhandene Strömung flächig erodiert, so dass der Zaun nur noch in kleinen, unter aufliegenden Steinen bewahrten Resten erhalten ist (Abb. 7).
Im Herbst 2006 entdeckten Sporttaucher des TCA weitere spätneolithische Fischzaunreste im Nordwesten des Sees. Diese Geflechtreste wurden aber nur in 3-7 m und damit in gestaffelter Wassertiefe angetroffen. Da auch diese ursprünglich im Flachwasser errichtet worden sein müssen, belegen sie selbst auf diesem engen Raum  unterschiedlich starke Seebodenabsenkungen über eine längere Zeitspanne.
Im vergangenen Jahr fand ein Sporttaucher nun auch einen Zaunabschnitt im zwischen den beiden bisherigen Fundabschnitten gelegenen nördlichen Teil des Sees. Augenscheinlich wurde also im Spätneolithikum die gesamte nördliche Seite des heutigen Sees für das Abfischen in stationären Fangeinrichtungen genutzt.

Konstruktion des Fischzauns

Der Fischzaun wurde offenbar aus einzelnen, bis zu 1,60 m breiten Matten errichtet, die aus bis zu 1,80 m langen Haselruten geflochten waren. Im untersuchten Abschnitt lagen Matten mit geringem Abstand in drei Ebenen übereinander (Abb. 8).
Die Zaunsegmente bestehen aus ein- bis zweijährigen Ruten, deren ebenmäßiger Wuchs auf eine Art Schneitelwirtschaft hinweist, bei der die Ruten allerdings nicht - wie der Name eigentlich besagt - geschnitten, sondern am Stammansatz herausgerissen wurden (Abb. 9).

Abb. 8: Drei Lagen des Fischzauns auf verschiedenen Ebenen mit Ruten, Staken, Bindung und Feldsteinen.
Abb. 8: Drei Lagen des Fischzauns auf verschiedenen Ebenen mit Ruten, Staken, Bindung und Feldsteinen.
Abb. 9: Detailaufnahme des Fischzauns. Am Stammende ausgerissene Haselruten.
Abb. 9: Detailaufnahme des Fischzauns. Am Stammende ausgerissene Haselruten.

Mehrere Reihen zweischäftigen Ahornbastes in Z-Drehung verbinden die Haselruten. Stangen aus 8-15jährigem Haselholz, vereinzelt auch aus Ahorn und Eiche, brachten zusätzliche Stabilität (Abb. 10). Mitunter wurden auf oder neben den Matten liegende, aus Resten der Bindung bestehende Knäule aufgefunden. Das lässt vermuten, dass beim Aufstellen des Fischzauns die einzelnen Matten vor Ort zusammengebunden wurden. Die „Strick-Enden“ gingen dabei entweder verloren oder sie wurden als überflüssige Reste vor Ort weggeworfen (Abb. 11).

Abb. 10: Detailaufnahme des Fischzauns. Bindung der Haselruten in Art des Fitzens mit zweischäftigem Ahornbast in Z-Drehung.
Abb. 10: Detailaufnahme des Fischzauns. Bindung der Haselruten in Art des Fitzens mit zweischäftigem Ahornbast in Z-Drehung.
Abb. 11: Ahornbastrest. In der Bildmitte zusammengerollter „Strick“.
Abb. 11: Ahornbastrest. In der Bildmitte zusammengerollter „Strick“.

Alter des Fischzauns

Die bei der Sondage im Frühjahr 2005 zuerst entnommene Flechtwerkprobe  erbrachte mit einer  14C-Datierung von 2671 ± 135 Jahren v. Chr. ein zunächst unerwartet hohes Alter. Damit stammt der älteste Fischzaun eines deutschen Binnengewässers aus einer Vorgängerphase des heutigen Arendsees, errichtet von Fischern der spätneolithischen Einzelgrabkultur. Weitere 14C-Datierungen der freigelegten Befunde ergaben Daten bis 2266 ± 52 Jahre cal BC als jünstes Datum. Das Alter der im Nordwesten des Arendsees entdeckten Fischzaunreste wurde auf ca. 2400 - 2300 cal BC bestimmt, während die Datierung des zuletzt geborgenen Abschnittes noch aussteht. Die Daten bestätigen eine Nutzung der spätneolithischen Fischfanganlage im Nordosten bzw. -westen des Sees über einen Zeitraum von mindestens 400 Jahren.

Fischfang bei den Siedlern der Einzelgrabkultur

Abb. 12: Fischfang mit Fischzäunen (Rekonstruktionsvorschlag).
Abb. 12: Fischfang mit Fischzäunen (Rekonstruktionsvorschlag).

Wie oben beschrieben, besteht die Konstruktion aus vorgefertigten mattenartigen Zaunelementen, die im See, an dünnen Staken befestigt, offenbar zu einem Zaun verbunden wurden. Da auch in den nicht gegrabenen Bereichen in Abständen auf dem Seeboden wiederholt auf den Zaunteilen liegende, meist drei bis fünf aufeinander gepackte Feldsteine beobachtet wurden, ist anzunehmen, dass es sich bei den Matten um in fangfreier Zeit (Winter mit Eisgang) niedergelegte, d. h. vor Ort zwischengelagerte und beschwerte Zaunelemente handelt (vgl. Abb. 1), die nur während der Fangsaison aufgebaut und genutzt wurden. Das ursprünglich aufrecht stehende Geflecht sollte die Fische in ufernahe Fangeinrichtungen leiten, deren Position und Gestalt jedoch noch unbekannt sind. In der europäischen Volkskunde sind vor allem aus dem östlichen Mittel- und Osteuropa vergleichbare, aus Holzlatten oder -ruten hergestellte Zaunelemente bekannt, die als Latten- oder Rutenschirme bezeichnet werden. Sie dienten der Errichtung von Schirmwehren unterschiedlicher Form und Konstruktion, die sowohl für den Frühjahrs-, den Sommer-  als auch den Herbstfischfang verwendet wurden. Längs des unter Wasser aufgestellten hölzernen Zaunes wurden die Fische in eine bestimmte Richtung gelenkt, um sie an den gewünschten Stellen abzufischen. (Abb. 12) Dabei kann es sich auch um eine aus den Zaunelementen errichtete Kammerfalle gehandelt haben, aus der die Fische nicht mehr herausfanden. Eine spätneolithische Reuse oder eine vergleichbare Fischfangeinrichtung wurde im Arendsee bisher zumindest noch nicht entdeckt.
Ob der Fischzaun am Arendsee, der am Ende des Neolithikums im Flachwasser - aufgrund der Höhe der Matten ist eine Wassertiefe von ca. 1,5 m anzunehmen - von Fischern aufgestellt wurde, auch vor der damaligen Uferlinie errichtet wurde und somit zudem den einstigen Uferverlauf erahnen lässt oder nahe einer Untiefe stand, ist aufgrund der starken Veränderungen der Seeumgebung infolge von Senkungserscheinungen über die Jahrtausende derzeit nicht sicher zu beantworten. Bereits nach Aufgabe der Nutzung, also in vorhistorischer Zeit, begann das Einbetten des Zauns in die Seekreide und mit ihm auch all der Fischreste, Seilfragmente und sonstigen Dinge, die während der Ausgrabung wieder zutage gefördert wurden.
Eine zeitgleiche Uferzone oder gar ein neolithisches Siedlungsareal ist aufgrund der nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse in diesem Bereich nicht mehr zu erwarten. Die in Zusammenhang mit der Errichtung und Nutzung des neolithischen Fischzauns sicher vollzogenen menschlichen Siedlungsaktivitäten müssen somit außerhalb des bisher untersuchten Gebietes am damaligen Seeufer stattgefunden haben.

Fischfangtradition bis in die Neuzeit

Parallel zu den Ausgrabungen wurde der heutige Seeboden im Untersuchungsbereich auch mehrfach  auf weitere archäologische Hinterlassenschaften abgesucht. Dabei fand sich auf der Seekreide ein Fragment einer Fischreuse (Abb. 13). Ihre Datierung in das 9 Jh. n. Chr. ist ein weiterer Hinweis für die Seefischerei, diesmal aus karolingischer Zeit.
In ca. 6 m Tiefe im Seesediment steckende, mit der Axt zugespitzte und oberhalb der Seekreide verrottete Kiefernpfähle sind neuzeitlich (15.-20. Jh.). Sie bestätigen, dass die bis heute ausgeübte und auch auf alten Postkarten (Abb. 14) dargestellte Netzfischerei vor Ort bereits seit Jahrhunderten in gleicher Weise durchgeführt wird.

Abb. 13: Fragment einer karolingischen  Fischreuse, die der Seekreide auflag.
Abb. 13: Fragment einer karolingischen Fischreuse, die der Seekreide auflag.
Abb. 14: Blick vom See auf das Zießauer Ufer um 1910. Im ufernahen Flachwasser stehen zahlreiche Stangen zur Netzfischerei.
Abb. 14: Blick vom See auf das Zießauer Ufer um 1910. Im ufernahen Flachwasser stehen zahlreiche Stangen zur Netzfischerei.

 

Literatur:

Hellmund 2009
M. Hellmund, Pollenanalysen an den Sedimenten des neolithischen Fischzauns vom Arendsee. NAU 15, 2009, 28-36.

Leineweber/Lübke 2006 (2007)
R. Leineweber/H. Lübke, Unterwasserarchäologie in der Altmark. Archäologie in Sachsen-Anhalt NF 4/I, 2006 (2007) 127-139.

Leineweber/Lübke 2009
R. Leineweber/H. Lübke, Unterwasserarchäologie im Arendsee. NAU 15, 2009, 13-24.

Ligers 1942
Z. Ligers, Die Volkskultur der Letten. Ethnografische Forschungen I. (Riga 1942).

 

Abbildungsnachweis:

Abb. 1, 3, 7, 9, 11, 13: H. Lübke, Schleswig
Abb. 2, 6: A. Hörentrup LDA
Abb. 4: U. Brinker, Schwerin
Abb. 5: K. Storch/R. Scholz, Jena
Abb. 8: R. Scholz, Jena
Abb. 10: R. Leineweber, LDA
Abb. 12: K. Schauer, Hameln
Abb. 14: Postkarte aus dem Besitz von O. Meußling, Arnsberg

 

Text: Rosemarie Leineweber (LDA) und Harald Lübke (ehem. LKD MV Schwerin)
Redaktion und Internet: Tomoko Emmerling