Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Landesmuseum für Vorgeschichte
Sie sind hier: Startseite > Tagungen > Archiv Tagungen > Tagung des Mittel- und Ostdeutschen (MOVA) und des West- und Süddeutschen Verbandes (WSVA) für Altertumsforschung > 
Deutsch | English

Tagung des Mittel- und Ostdeutschen (MOVA) und des West- und Süddeutschen Verbandes (WSVA) für Altertumsforschung

Blick auf die Bibliothek des Steintor-Campus © Uni Halle/Michael Deutsch

Vom 19. bis 22. März 2018 tagten der Mittel- und Ostdeutsche (MOVA) sowie der West- und Süddeutsche Verband für Altertumsforschung e. V. (WSVA) in Halle (Saale). Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte und der Lehrstuhl für Prähistorische Archäologie und der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg luden die beiden Altertumsverbände vom 19. bis 22. März 2018 nach Halle a. d. Saale ein. MOVA und WSVA haben die Einladung sehr gerne angenommen. Die letzte Verbandstagung des MOVA hat 2007 in Halle stattgefunden. Die Universität Halle-Wittenberg bot auf dem neuen Campus für die Tagung mit ihren modernen Hörsälen und Seminarräumen fantastische Bedingungen. Aufgrund der räumlichen Nähe der Räume zueinander konnen Tagungsteilnehmer problemlos zwischen den Sektionen wechseln.

Wie üblich standen drei Tage für die Sitzungen der Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung. Zusagen lagen von der Deutschen Gesellschaft für die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, von den Arbeitsgemeinschaften Neolithikum, Eisenzeiten, Spätantike/Frühmittelalter, Slawenzeit, Theorie sowie Boden und Archäologie mit dem Forum Archäologie in der Gesellschaft vor. Dazu gab es in einer der Vortragssessions Einblicke in die Landesarchäologie von Sachsen-Anhalt.

Blick auf die Burgruine Giebichenstein. In der Unterburg hat heute die Kunsthochschule ihren Sitz. © LDA Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták

Auf Vorschlag des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie lautete das Schwerpunktthema der Tagung „Befestigungen“. Ganz bewusst sollte damit ein breites Thema aufgegriffen werden, das aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde – angefangen von sozialwissenschaftlichen Aspekten bis hin zu bodenkundlichen oder wissenschaftstheoretischen Fragen.

Parallel zu den Vortragssektionen wurden auch Poster präsentiert.

Am letzten Tag fand eine Exkursion statt, die u.a. zu den Schlössern Neuenburg und Goseck sowie zu der nahe gelegenen Kreisgrabenanlage und nach Naumburg führte und somit ebenfalls dem Schwerpunktthema gewidmet war.

Zum Programm gelangen Sie über das Anklicken des Bildes.