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Jahrgang 2026

Januar: Eine durchorganisierte Montanlandschaft? – Vorgeschichtliche Metallurgie im Umfeld von Klostermansfeld

Die Gemeinde Klostermansfeld und das unmittelbar südlich sich anschließende Benndorf liegen im Landkreis Mansfeld-Südharz, im Übergangsbereich zwischen dem südöstlichen Harzvorland und dem Mansfelder Land. Der sicher nachgewiesene Kupfererz-/ Kupferschieferabbau setzte der Legende nach im 12./13. Jahrhundert ein. Ein früherer Abbau vor allem von Silber, Blei, Kupfer oder Eisenerzen reicht im angrenzenden Harz vermutlich bis in die Bronzezeit, doch erschweren die Überprägungen bis in die Moderne eindeutige Nachweise.

Hier geht es zum Fund des Monats Januar.

Februar: In Schichten bestattet - Das Etagengrab im archäologischen Befund

Etagengräber, das heißt Bestattungen von zwei Personen übereinanderliegend, sind in Mitteldeutschland nicht häufig; sie entstanden regelhaft am Übergang der Stein- zur Bronzezeit, hier Glockenbecherkultur (2500 bis 2050 vor Christus) und Aunjetitzer Kultur (2300 bis 1550 vor Christus). 

Hier geht es zum Fund des Monats Februar.

März: Große Geschichte in der Waldeseinsamkeit – ein mittelalterliches Papstsiegel aus der Wüstung Bischofsrode im Harz

Im Juni 2025 prospektierte der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Günter Dittrich das Areal der mittelalterlichen Dorfstelle Bischofsrode bei Gernrode, Landkreis Harz. Unfern der ehemaligen Dorfkirche, von der ein kleiner Hügel zeugt, stieß er auf einen ungewöhnlichen Fund: ein Bleisiegel – eine sogenannte ›Bulle‹ – des Papstes Alexander III., der von 1159 bis 1181 amtierte. In diesem Fund materialisiert sich große mittelalterliche Geschichte. Wie nur ist dieses Siegel an seinen heute entlegenen Fundort gelangt?

Hier geht es zum Fund des Monats März.

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