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Die Vorträge finden – sofern nicht anders angegeben – im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) statt und dauern ungefähr 60 Minuten. Die Adresse des Landesmuseums ist:

Richard-Wagner-Straße 9
06114 Halle (Saale)

Bitte benutzen Sie den Seiteneingang an der Richard-Wagner-Straße auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle ›Landesmuseum für Vorgeschichte‹. Der Zugang zum Hörsaal ist barrierefrei. Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie, dass das Fotografieren während der Vorträge nicht erlaubt ist.

Dienstag, 21. April 2026

18.30 Uhr.

Olaf Jöris (Mainz/Monrepos): Die Zeit der Schamanin – Mittelsteinzeitlich! Nicht mittelmäßig! Zur Lebensweise der letzten Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 5. Mai 2026

18.30 Uhr.

Ludmilla Oyun (Tuwa/Sibirien) und Grit Einsiedel (Thüringen): Verwendung von Knochen im tuwinischen Schamanismus.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 12. Mai 2026

18.30 Uhr.

Tobias Holzlehner (Halle [Saale]): Perspektiven wechseln: Von Schamanen, Orcas und anderen Gestaltwandlern.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Mittwoch, 20. Mai 2026

18.00 Uhr.

Ute Engel, Michael Hecht, Anke Neugebauer, Holger Rode, Gerrit Deutschländer (Halle [Saale]): Neuigkeiten von alten Klöstern. Auf dem Weg zu einem Klosterbuch für Sachsen-Anhalt.

Auf dem Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt gab es vor der Reformation über 200 Klöster und Stifte. Das Wissen über diese ehemaligen Zentren des geistigen Lebens soll wie in anderen Bundesländern in einem Nachschlagewerk zusammengetragen werden, um es zu sichern und eine solide Grundlage für die weitere Forschung zu schaffen. Am Beispiel des Frauenklosters in Weißenfels und der Männerklöster in Posa bei Zeitz und Pforta bei Naumburg wird gezeigt, wie sich dieses Wissen durch neue kunsthistorische, archäologische und historische Untersuchungen erweitern lässt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landeshistorischen Vortragsabende der Abteilung ›Institut für Landesgeschichte‹ des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt statt. Alle Vorträge sind – zum Herunterladen und Weiterverbreiten – in einem Flyer zur Vortragsreihe [PDF, 0,6 MB, nicht barrierefrei] zusammengefasst.

Dienstag, 2. Juni 2026

18.30 Uhr.

Oliver Dietrich (Halle [Saale]): Eine Welt im Wandel? Die Glaubensvorstellungen nacheiszeitlicher Wildbeuter Südwestasiens auf Grundlage der Befunde des Göbekli Tepe, Südosttürkei.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Mittwoch, 3. Juni 2026

18.00 Uhr.

Dirk Schaal (Halle [Saale]): Industrialisierung und Landwirtschaft. Die Zuckerindustrie in Sachsen-Anhalt (1799–1990).

Nicht die Schwerindustrie und auch nicht eine traditionelle Gewerberegion waren Motor für die Industrialisierung in Sachsen-Anhalt. Stattdessen dominierten hier die Landwirtschaft und die Rübenzuckerindustrie die Wirtschaftsstruktur der Region im 19. Jahrhundert und prägten sie bis ins 20. Jahrhundert. Der Vortrag zeichnet den Industrialisierungsprozess in Sachsen-Anhalt nach und legt einen vergessenen Teil der ›industriekulturellen DNA‹ der Region frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landeshistorischen Vortragsabende der Abteilung ›Institut für Landesgeschichte‹ des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt statt. Alle Vorträge sind – zum Herunterladen und Weiterverbreiten – in einem Flyer zur Vortragsreihe [PDF, 0,6 MB, nicht barrierefrei] zusammengefasst.

Mittwoch, 10. Juni 2026

18.00 Uhr.

Marian Füssel (Göttingen): ›Wider alle Kriegs-Raison‹. Das Schicksal Halles im Siebenjährigen Krieg (1759).

Die Stadt Halle war im Siebenjährigen Krieg wiederholt Ziel von Überfällen durch Soldaten der Armeen Österreichs, Frankreichs und des Reiches und litt dabei offenbar stärker als viele andere deutsche Universitätsstädte. Brandschatzung, Arretierung des Magistrats bei Wasser und Brot, schwerste Kontributionen, Plünderung und Geiselnahme lauteten die Klagen. Auch konfessionelle Animositäten spielten dabei eine Rolle, bis hin zu dem Gerücht, dass die Franckeschen Stiftungen von den katholischen Besatzern in ein Jesuitenkollegium umgewandelt werden sollten. Der Vortrag rekonstruiert die Erfahrungen der Stadtbewohner, das reichsweite mediale Echo der Vorgänge und die Gründe für die eklatanten Verstöße gegen die Regeln der zeitgenössischen Kriegführung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landeshistorischen Vortragsabende der Abteilung ›Institut für Landesgeschichte‹ des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und gemeinsam mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte statt. Alle Vorträge sind – zum Herunterladen und Weiterverbreiten – in einem Flyer zur Vortragsreihe [PDF, 0,6 MB, nicht barrierefrei] zusammengefasst.

Dienstag, 16. Juni 2026

18.30 Uhr.

Henny Piezonka (Berlin): Nomadenzelt und Geisterhaus: Aktuelle (ethno-)archäologische Forschungen zu Jäger-Sammler-Lebenswelten in Nordeurasien.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Mittwoch, 17. Juni 2026

18.00 Uhr.

Anika Tauschensky (Halle [Saale]): Kleine Objekte, große Bedeutung. Fundmünzen als historische Quelle.

Fundmünzen sind wichtige Zeugnisse vergangener Wirtschafts-, Handels- und Alltagsgeschichte. Ein aktuelles Projekt des LDA Sachsen-Anhalt erfasst Münzfunde aus verschiedenen Museen des Landes neu und macht diese bislang wenig beachteten Bestände wissenschaftlich zugänglich. Dabei wird deutlich, welches Potential Fundmünzen für die Landesgeschichte besitzen und welche Einblicke sie in historische Entwicklungen einer Region ermöglichen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landeshistorischen Vortragsabende der Abteilung ›Institut für Landesgeschichte‹ des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt statt. Alle Vorträge sind – zum Herunterladen und Weiterverbreiten – in einem Flyer zur Vortragsreihe [PDF, 0,6 MB, nicht barrierefrei] zusammengefasst.

Mittwoch, 24. Juni 2026

18.00 Uhr.

Jan Kellershohn, Felix Schiedlowski (Halle [Saale]): Vom Protest zur Ressource. Industrielles Erbe und Landesidentität in Sachsen-Anhalt nach 1990.

Nach 1990 veränderten sich in Ostdeutschland Wirtschaft, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Alltag in kurzer Zeit tiefgreifend. Betriebe verschwanden, Lebenswelten brachen weg – und Industriebetriebe, die es nicht in die Privatisierung schafften, wurden zur industriellen Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund richtet der Vortrag den Blick auf die vielfältigen Initiativen, die sich in der Transformationszeit für den Erhalt des industriellen Erbes in Sachsen-Anhalt einsetzten. Er fragt danach, welche Rolle Industriekultur in den 1990er Jahren für das historische Selbstverständnis des Landes spielte, wie es gelang, trotz aller Brüche auch Kontinuitäten zu wahren, und blickt auf die Implikationen für die Landesidentität der Gegenwart. Grundlage sind unter anderem Interviews, die 2024 und 2025 in einem Kooperationsprojekt des Instituts für Landesgeschichte am LDA Sachsen-Anhalt und der Netzwerkstelle Industriekultur Sachsen-Anhalt geführt wurden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landeshistorischen Vortragsabende der Abteilung ›Institut für Landesgeschichte‹ des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt statt. Alle Vorträge sind – zum Herunterladen und Weiterverbreiten – in einem Flyer zur Vortragsreihe [PDF, 0,6 MB, nicht barrierefrei] zusammengefasst.

Dienstag, 30. Juni 2026

18.30 Uhr.

Thomas Terberger (Göttingen): Das große Holzidol aus dem Shigir Moor (Ural) und seine Bedeutung für die ausgehende Eiszeit.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 21. Juli 2026

18.30 Uhr.

Luc Amkreutz (Leiden/Niederlande): Doggerland. A lost world beneath the North Sea.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 15. September 2026

18.30 Uhr.

Fredrik Hallgren (Västerås/Schweden): Human skulls on wooden stakes – a rare glimpse of complex burial rituals in a small lake at Kanaljorden, Motala in Sweden 8,000 years ago.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 6. Oktober 2026

18.30 Uhr.

Ianir Milevski (Jerusalem/Israel und Buenos Aires/Argentinien): Masks and magics in the late prehistory of the southern Levant.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

Dienstag, 13. Oktober 2026

18.30 Uhr.

Birgit Gehlen (Kerpen): Migration, Kontakte, Wandel: Mehr als 3500 Jahre gemeinsame Geschichte von Jäger-Sammler-Fischern, Ackerbauern und Viehzüchtern.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms zur Sonderausstellung ›Die Schamanin‹.

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